Stockholm

Weihnachten in Stockholm

heuer haben wir beschlossen Weihnachten in Stockholm zu verbringen. Wie zu erwarten war ein kaltes Vorhaben. Das Wetter hat mitgespielt, es war zwar kaum Schnee, dafür meist Sonnig, wenn die Sonne auch gegen 15Uhr auch schon wieder weg war. Also kaum konnte sie einen wärmen war sie auch schon wieder verschwunden. Ich hatte den Eindruck, dass die Sonne im Winter nie den Boden berührt. Unsere Unterkunft Radisson Blue Waterfront ist sehr zu empfehlen.
Bei unserem ersten Stadtbummel hielten wir gleich Ausschau nach Weihnachtsmärkten. Wir wurden auch fündig und stellten fest, dass hier auf Weihnachtsmärkten in erster Linie Essen und Trinken zu finden sind, vereinzelt div. Handarbeiten.
Was natürlich nicht fehlen darf, der Besuch im Nobelmuseum. War jetzt nicht ganz das was wir erwartet hatten, aber doch nett. Spätestens nach 2 Stunden mussten wir uns Aufwärmen und einheimische Snacks versuchen.
Das Vasa Museum in Stockholm ist auf jeden Fall ein Highlight, hier befindet sich ein fast vollständig erhaltenes, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesunkenes Kriegsschiff Vasa sowie dessen Geschichte. Hier wurde anscheinend ein Museum rund um ein Schiff gebaut. Sehr imposant und spannend. Zum besseren Verständnis gibt es auch einen Film, den muss man unbedingt anschauen, der erklärt vieles.
In Stockholm gibt es auch viele U-Bahnstationen, die künstlerisch Gestaltet wurden und auch Sehenswert sind. (Die U-Bahn in Stockholm wurde 1950 eröffnet und hat 100 Stationen, wovon 47 unter und 53 über der Erde liegen. Sie trägt den Beinamen „längste Kunstgalerie der Welt“, da mehr als 90 Stationen mit Kunst verziert sind).
Das Freilichtmuseum Skansen ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Hier gibt es einen kleinen Tierpark mir Rentieren Elchen und einiges mehr und auch alte Häuser wo man sieht wie die Leute früher gelebt und gewirkt haben. Hier muss man einen ganzen Tag einplanen.
Zu guter letzt noch das Abba Museum, sehr teuer aber auch sehr Sehenswert, ist aber sicher auch eine Generationsfrage.
Was natürlich nicht fehlen darf in einem nordischen Land ist ein Wikingermuseum.
Wenn man über Weihnachten Stockholm besucht, sollte man vorher die Museumsbesuche gut planen, es haben natürlich am 23. und 24. nicht alle offen. Vielleicht ist es besser im Sommer die Stadt zu besuchen, da ist es nicht so früh finster und nicht ganz so kalt.

Stockholm

Carneval in Venedig

  Tag 1:

Hallo, wiedereinmal haben wir ein Wochenende beim Karneval in Venedig verbracht. Diesmal von Freitag vor Faschingssamstag bis Sonntag. Die Reise begann wieder von Graz über Klagenfurt, Udine bis Punta Sabbioni, dieser nette Hafen, den sogar die venezianischen Strassenbahnen, in folgendem Vaporetto genannt, anlaufen. Längst kein Geheimtipp mehr, trotzdem kurz erklärt, dieser Ort liegt am Südende der Halbinsel nach Jesolo, es gibt genug Parkplätze mit 5€ / Tag, die großteils sogar im Schatten liegen. Zum Vergleich Parken in Mestre am Bahnhof kostet ca. 15€/ Tag und bei Venedig sogar 21€/Tag. Noch dazu kommt man direkt am Markusplatz an und kann die Laguneninseln, Burano ( Klöpelei ), Murano ( Glasbläserei ), natürlich auch den Lido und alle Fahrten in Venedig mit demselben Ticket machen. Jedenfalls haben wir vorab ein Apartment bei Santa Maria de la Salute gebucht. Ein Apartment im 3. Stock, gefühlt der 5., und dieses erstreckt sich noch über ein zusätzliches Dachgeschoß, das ich nicht als Zimmer bezeichnen möchte, aber obendrauf gab es noch eine Dachterasse mit Sitzgarnitur, mit traumhaften Blick bis zum Dogenpalast.

Nach der Ankunft, gingen wir sofort los die Stadt zu erkunden. Vorbei am Guggenheim Museum ging es zur Ponte de l`Academia, über den Canale Grande Richtung San Marco. Eigentlich viel weniger Leute wie erwartet auf den Strassen. Die ersten Masken haben uns dann schon aufgehalten, Margit hat sie fotografiert, sie stellen sich ja gerne und auch lange in Pose. Dann hat uns der Hunger fest im Griff und wir suchten mit Hilfe des Internets ein gut bewertetes Restaurant. Platz in Hülle und Fülle, das kannten wir nicht von Venedig. Vorspeise eine Pizza zu Zweit und dann noch Fritto Misto, war ausgezeichnet und das Glas Vino Bianco machte es noch perfekt. Ein bummel durch Venedig hat den Tag noch schön abgrundet. 

Tag 2:

Guten Morgen, keine Kaffemaschine im Apartment, der Wasserkocher leck, der elektrische Herd funktioniert nicht – Was für ein Morgen -!!! Unsere Agentur mailt nur „ Schicken sie Bilder und  Videos!“ Aber wir lassen uns die Laune nicht verderben. Dafür scheint die Sonne aus einem Azurblauen Himmel. Fast vergessen um 7 Uhr war ich mit Margit schon Sonnenaufgang fotografieren – Oh Bella Italia! Dann ins Vaporetto und ca. ein ¾ Stunde dauerte die Bootsfahrt zur Ferrovia Piazale Roma. ( Bahnhof ). Hier war schon richtig was los, mit diesen Massen spazierten wir dann Richtung San Marco. Mit kurze Pausen im Cafe und Bewunderung der Masken, die schon viel unterwegs waren, brauchten wir doch bis zum Nachmittag. Wegen Erschöpfung legten wir eine Pause in unserem Apartment ein. Nach Pizzapause zurück zum Markusplatz, vorbei an den edelsten Shops ( Gucci, Louis Vouitton …..) zurück auf den Platz, wo es schon richtig Party gab. „ Da fanden wir dann auch noch viele spannende und individuelle Masken, wo wir auf unsere Kosten kamen (gute Fotos), dann Richtung Seufzerbrücke und ein Kaffee im Danieli machten den Abschluss diese schönen Tages.

Tag 3:

Heute geht’s nachhause, in der früh gepackt und nach dem Frühstück nach San Marco. Um auf den Markusplatz zu kommen mussten wir eine Polizekontrolle über uns ergehen lassen. Kein Einlass ohne Leibes und Gepäcksvisitation. Getränke wurden abgenommen, wir dachten an Terrorsicherheitsmassnahmen. Es war dann doch nicht viel los, aber es waren viele Masken unterwegs, die sich gerne fotografieren ließen. Wir waren sehr fasziniert, obwoh viel weniger los war als wir es von vor 20 Jahren kannten. Wir wollten noch die Maskenprämierung ansehenm, leider wurde der start immer wieder verschoben, sodass wir nach ca.1,5 Stunden die Geduld verloren und den Platz vorzeitig Richtung  Vaporetto nach Punta Sabbioni verließen. Noch einem Abschiedscafe im Hafen, gings mit kurzer Mittagspause in Tarvis ab nach Hause. Hier erfuhren wir erst, dass der Karneval, kurz nach unserer Abfahrt wegen des Coronavirus abgesagt wurde. Wir sind gesund! 

Bonjour la France, on y va demain

Heute startet unser Blog über die Tour de France nicht mit dem Motorrad, nein mit dem Cabrio. der sollte ja auch frankreichtauglich sein ist ja ein gebürtiger Franzose. Jedenfalls starten wir morgen früh Richtung Deutschland und unser Ziel wird am späten Nachmittag Strassburg heißen. Hoffentlich ist das Wetter in Ordnung, viel Cabriofeeling wird nicht auftreten, da wir den ersten Teil großteils auf der Autobahn verbringen werden. Morgen beginnt dann die Geschichte, vielleicht habt ihr Lust uns zu begleiten, und wie immer scheut euch nicht einen Kommentar abzugeben.

Strassbourg-Nancy-Reims-Orleans

Loire-Tal 

San Malo-San Michelle

La Flotte-Cognac-La Rochelle  

Lourde-Camarque