Shanghai – culinaire extraordinaire (probably)

Kulinarisch war unsere kurze Zeit in Shanghai leider nicht sehr ereignisreich. Ein wenig gehandicapped durch einen leichten Magenprotest von Matthias den er noch aus Nepal mitnahm, reduzierten sich unsere Mahlzeiten ein wenig. Zusätzlich kommt noch, dass wir ehrlich gesagt oftmals nicht wussten, was wir zum Essen bestellten und keine definitiven Namen anführen können.

Unser Kulinarisches Abenteuer begann am zweiten Tag mit zwei riesigen Spießen, die wir an einem Streetfoodmarket im Gucun Park aufgegabelt haben, einer davon mariniertes und intensiv gewürztes Schweinefleisch, und der andere ähnlich intensiv gewürzte und frittierte Erdäpfelchips. Beides übrigens hervorragend, um den Magenprotest aufrecht zu erhalten.

Abends gönnten wir uns dann einen healthy Snack in Form von leckeren frischen Erdbeeren und einer Variation an Tartes.

Unser kulinarisches Highlight war jedoch am letzten Tag. Ein unscheinbares Restaurant, dessen Namen wir uns nicht merken konnten, im 3. Stock des Raffles City Einkaufszentrums, mit einem Holzkohlegrill am Tisch. Wir wurden mit kleinen Appetizern und Beilagen überhäuft, bestellten uns zusätzlich honigmarinierte Steaks, sowie Schweinerippchen und Oktopus. Alles davon wurde roh serviert und anschließend von einem Kellner auf besagtem Grill vor unseren Augen gegart. Eine sehr leckere Angelegenheit, auch wenn ein wenig awkward wenn der Kellner während des gesamten Garprozesses am Tisch steht, kein Wort versteht und wir, Antisozial wie wir sind, nicht wissen, wie wir uns verhalten sollen. Es führte jedoch zu paar amüsanten Momenten in denen auch die Kellner mitgelacht haben.

Abschließend bestellten wir dort auch ein Dessert, dass entweder ein mit Käse und Honig überbackener Reiskuchen oder Erdäpfelkuchen sein könnte. Nichtsdestotrotz war er echt lecker.

English:

Unfortunately, our short stay in Shanghai wasn’t particularly eventful in culinary terms. We were somewhat hampered by a mild stomach upset that Matthias had brought along from Nepal, which meant the amount of meals was a bit limited. On top of that, to be honest, we often didn’t know what we’d ordered to eat and can’t give any specific names.

Our culinary adventure began on the second day with two huge skewers we picked up at a street food market in Gucun Park: one was marinated and intensely spiced pork, and the other was similarly intensely spiced and deep-fried potato chips. Both were excellent, by the way, for keeping the stomach upset going.

In the evening, we treated ourselves to a healthy snack of deliciously fresh strawberries and a selection of tarts.

Our culinary highlight, however, came on the last day. An unassuming restaurant, whose name we couldn’t remember, on the third floor of the Raffles City shopping centre, with a charcoal grill at the table. We were showered with small appetisers and side dishes, and additionally ordered honey-marinated steaks, as well as pork ribs and octopus. All of it was served raw and then cooked by a waiter on the aforementioned grill right in front of us. A very tasty affair, even if a little awkward when the waiter stands at the table throughout the entire cooking process, doesn’t understand a word, and we, antisocial as we are, don’t know how to behave. It did, however, lead to a few amusing moments in which even the waiters joined the laughter.

Finally, we also ordered a dessert there, which could have been either a rice cake or potato cake baked with cheese and honey. Either way, it was delicious.

 

Shanghai – Our biggest yet and we loved it

Folgend der prekären Situation in der wir uns am Ende des letzten Eintrags wiedergefunden haben, darf ich freudig verlauten, dass wir es zwar äußerst gestresst, aber ohne große Verspätung und mit vollem Gepäck nach Shanghai geschafft haben. Nachdem der Abflug 2 Stunden später als geplant losging, konnte der Pilot eine Stunde wieder gut machen und gab uns eine Stunde um am Flughafen von Guangzhou durch 4 Kontrollen über den halben Flughafen zu rasen um es noch rechtzeitig zum Gate zu schaffen. Glücklicherweise wurden wir beim Ausstieg des Fliegers bereits empfangen und bekamen einen Sticker auf die Schulter der alle Mitarbeiter auf uns aufmerksam machte und sie veranlasste, uns wie Babysitter durch die Fast Tracks zu schleusen. Wir erreichten unser Gate schlussendlich 5 Minuten vor Boardingbeginn, nur um festzustellen, dass der Flieger noch nicht da ist und sich das Boarding um 30 min verspätet.

In Shanghai angekommen haben wir die erste Herausforderung gleich bravourös gemeistert. Eine 3-Tage Metrokarte, durch Interaktion mit einem anderen Menschen mittels simpler Worte und wilder Gestikulation, zu erwerben. Wir konnten hier auch gleich die App Alipay ausprobieren, die wir zuvor bereits eingerichtet haben, um sofort schmerzbefreit Käufe tätigen zu können. Definitiv ein must-have und die einzige Möglichkeit cashless unterwegs zu sein in Shanghai.

Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Metronetz der Stadt konnten wir uns schnell in unserem Hotel einfinden und nach einer kurzen Dusche wieder in die große weite Welt Shanghais schmeißen. Ziel für den ersten Tag: der Finanzbezirk Lujiazui und die größten Wolkenkratzer der Stadt, sowie eine Fahrt mit einem der  schnellsten Lifte der Welt in den 118. Stock des Shanghai Towers mit 18 m/s (er ist der drittgrößter Turm der Welt, nachdem der Merdeka in Malaysien, der auf der Jagd nach Höhenmetern mit fragwürdigem Design gebaut wurde, den Shanghai Tower nun überragt). Definitiv eine atemberaubende Location und mit ein bisschen weniger Smog wahrscheinlich auch eine noch bombastischere Aussicht.

Eine wichtige Observation des ersten Tages, für eine Weltstadt mit über 25 Millionen Einwohnern kam sie uns erstaunlich ruhig vor und auch nicht massig überfüllt. Der Flow im Metronetz war angenehm und problemlos.

Nach unserem ersten Frühstücksbuffet der Reise mit äußerst ungewohnten Optionen, ging es für uns bei traumhaftem Wetter zum Gucun Park, eine riesige Parkanlage etwas außerhalb von Shanghai, zu unserem ersten und hoffentlich nicht letzten Besuch der weltbekannten Kirschblüten. Der Park ist übersät mit Kirschblütenbäumen in verschiedenen Farben, wobei die weißen Kirschblüten gerade ihre Hochzeit hatten.

Nach einigen Stunden im Park ging es für uns über einen kurzen Stopp im Tianzifang, einer belebten Einkaufsstraße, zurück zum Hotel für ein Nachmittagsschläfchen um fit für einen spätabendlichen Spaziergang entlang der Flussuferpromenade zu sein.

 

Wir hatten offensichtlich die gleiche Idee wie 4% der Stadt was uns ungefähr auf eine gefühlte Menschenmenge von 1 Million bringt und endlich mehr nach den Massen wirkte, die wir uns bei dieser Einwohnerzahl auch erwartet hatten. Die beleuchtete Skyline von der Promenade aus ist jedoch atemberaubend und jeden Moment des Getümmels wert.

 

Wir stachen abschließend noch in die Fußgängerzone und Einkaufsstraße Nanjing Road in der das meiste Gewusel stattfand, bevor es auch für uns wieder zurück in die Unterkunft ging um den Abend abzuschließen.

Mit neuem Elan und voller Energie stürzten wir uns am darauffolgenden Tag in den Regen. Für solche ungünstigen Wetterbedingungen gewappnet, haben wir uns das Shanghai Museum aufgehoben. Leider sind weder Matthias noch Ich wirkliche Museumsfanatiker und obwohl wir ein paar Stunden verbringen konnten, erwartete uns vor den Toren weiterhin lästiger Regen. Also ging es für uns ab durch die Mitte ins nächste Shoppingcenter, wo wir, nach einem kurzen Schaufensterbummel, in ein interessantes chinesisches Restaurant hineingestolpert sind. Das Essen war köstlichen und ein amüsantes Ereignis und motivierte uns dazu trotz des Regens noch unser letztes Ziel anzusteuern. Den Yuyuan Garden.

Dort angekommen war er leider aufgrund des Schlechtwetters geschlossen, jedoch entdeckten wir den naheliegenden Yuyuan Bazaar und verloren uns darin. Ein richtig nettes Areal mit kleinen Einkaufsgassen und Cafés in traditionell chinesischem Stil, definitiv das Highlight des Tages.

Morgen geht des dann gleich in der Früh weiter nach Busan und schließt unsere Zeit in Shanghai damit auch gleich wieder ab.

English:

Following the precarious situation we found ourselves in at the end of my last post, I’m delighted to report that, although we were extremely stressed, we made it to Shanghai without any major delays and with all our luggage accounted for. Although the flight departed two hours later than scheduled, the pilot managed to make up an hour, leaving us just an hour to race through four security checks across half the Guangzhou airport to make it to the gate in time. Fortunately, we were met as soon as we stepped off the plane and were given a sticker on our shoulders that drew the attention of all the staff and prompted them to usher us through the fast tracks like babysitters. We finally reached our gate five minutes before boarding began, only to find that the plane wasn’t there yet and boarding was delayed by 30 minutes.

Once we arrived in Shanghai, we immediately mastered our first challenge with flying colours: purchasing a 3-day metro pass by interacting with another person using simple words and wild gesticulation. We were also able to try out the Alipay app straight away, which we’d set up beforehand so we could make purchases instantly without any hassle. Definitely a must-have and the only way to get around cashlessly in Shanghai.

After a brief familiarisation with the city’s metro network, we quickly found our way to our hotel and, after a quick shower, threw ourselves back into the vast world of Shanghai. Our destination for the first day: the Lujiazui financial district and the city’s tallest skyscrapers, as well as a ride on one of the world’s fastest elevators up to the 118th floor of the Shanghai Tower at a breathtaking 18 m/s (it is the world’s third-tallest tower, now surpassed by the Merdeka Tower in Malaysia, which was built with a rather questionable design in pursuit of height). Definitely a breathtaking location, and with a bit less smog, the view would certainly be even more spectacular.

An important observation from the first day: for a metropolis with over 25 million inhabitants, it struck us as surprisingly quiet and not overly crowded. The flow in the metro was pleasant and hassle-free.

After our first breakfast buffet of the trip, featuring some very unusual options, we headed off in glorious weather to Gucun Park, a huge park just outside Shanghai, for our first – and hopefully not last – visit to the world-famous cherry blossoms. The park is dotted with cherry blossom trees in various colours, with the white blossoms currently at their peak.

After a few hours in the park, we made a brief stop at Tianzifang, a bustling shopping street, before heading back to the hotel for an afternoon nap to be fit for a late-evening stroll along the riverside promenade.

 

We’d obviously had the same idea as 4% of the city’s population, which brought the crowd to what felt like a million people and finally looked more like the throngs we’d expected given the population size. The illuminated skyline from the promenade is breathtaking, however, and well worth every moment of the hustle.

Finally, we made our way to the pedestrian zone and shopping street Nanjing Road, where most of the hustle was taking place, before heading back to our accommodation to round off the evening.

With renewed vigour and full of energy, we plunged into the rain the following day. Prepared for such unfavourable weather conditions, we had saved the Shanghai Museum for this day. Unfortunately, neither Matthias nor I are real museum enthusiasts, and although we managed to spend a couple of hours there, the annoying rain was still waiting for us outside the gates. So we headed straight for the nearest shopping centre, where, after a quick browse through the shop windows, we stumbled upon and into an interesting Chinese restaurant. The meal was delicious and a fun experience, and spurred us on to head for our final destination despite the rain: the Yuyuan Garden.

When we arrived, it was unfortunately closed due to the bad weather, but we discovered the nearby Yuyuan Bazaar and got lost in it. A really lovely area with small shopping alleys and cafés in traditional Chinese style – definitely the highlight of the day.

Tomorrow already seals our stay in Shanghai with an early flight to Busan and starts off our time in South Korea.

Our culinary adventure through Nepal

Natürlich darf die Kulinarik auf unserer Reise nicht fehlen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht so viele Speisen wie möglich auszuprobieren, da es ein wichtiger Teil ist, um das Land, in diesem Fall Nepal, voll zu erleben. Ich werde zum Abschluss eines jeden Landes einen kurzen Eintrag über unser kulinarischen Abenteuer schreiben, indem ich nicht alle, aber die wichtigsten Gerichte kurz anführe und zusätzlich ein paar Bilder zur Verfügung stellen.

Die Küche in Nepal ist sehr stark von den direkten Nachbarländern beeinflusst. Beinahe jedes nepalesische Restaurant offeriert auch eine Variation von indischem Curry und chinesischem Chowmein. Parallel gibt es zumindest in den beiden Städten Kathmandu und Pokhara dutzende Restaurants, die sich spezifisch auf die Küche eines naheliegenden Landes spezialisiert haben.

Die nepalesische Küche:

Lasst uns mit Dal Bhat, Thakali Khana Set und Thakali Khaja Set beginnen. Alle 3 sehr ähnlich, ein Gericht, dass aus Reis sowie einer Variation aus Fleischeintopf, Gemüsecurry und verschiedenem eingelegtem Gemüse besteht. Die ersten beiden inkludieren auch eine Linsensuppe.

Nun zu den Unterschieden der Drei.

Thakali Khaja Set ist eigentlich nur als Snack gedacht, daher ohne Linsensuppe und mit „Chiura“ – Reis der gekocht, geplättet und getrocknet wird und dadurch eine festere, knusprigere Konsistenz erhält. Oftmals auch mit geröstetem Fleisch anstelle des Eintopfs. Hier sollte erwähnt sein, dass Chiura uns beide nicht überzeugt hat.

Das Thakali Khana Set ist eine Variation des Dal Bhat der Thakali Gemeinschaft aus der Mustang Region. Hier wird gerne mal Yak verwendet und Gewürze wie Jimbu und Timur, zwei Gewürze aus dem Himalaya Gebiet. Ersteres für Zwiebel- und Knoblauchnoten bekannt, während das Zweite eng mit dem Szechuan Pfeffer verwandt ist.

Nun zum Dal (=Linsensuppe) Bhat (=Reis) selbst. Es ist die Hauptspeise in Nepal und wird von den Einheimischen 2 Mal täglich, morgens und abends gegessen. Das Gericht trägt das Motto „Dal Bhat Power 24 Hour“, da es besonders nährstoffreich ist und damit optimal für Trekker und lange Wanderungen.

Insbesondere während unseres Treks konnten wir in jedem Guesthouse Dal Bhat finden und sind uns darin einig, dass wir dort unser bestes Dal Bhat verzehrt haben.

Ein weiteres großes Thema sind „Momo“ – nepalesische Teigtaschen gefüllt mit Huhn, Büffel oder Gemüse, die auf dutzende verschiedene Weisen zubereitet werden können. Unsere bevorzugte Variante war gedämpft, wobei wir manche Varianten nicht ausprobiert haben, weil wir nicht wussten worum es sich genau handelt und wir zu faul waren nachzufragen oder zu googeln. Mit gedämpften Momo liegt man niemals falsch.

Vermutlich die besten Momo haben wir gleich am ersten Tag in Kathmandu gegessen, eine Empfehlung eines Freundes, direkt am Kathmandu Durbar Square gelegen, das Narayandai Momo Lokal.

Sam, unser hervorragender privater Guide am zweiten Tag, hat uns die beiden Newari Desserts Yomari und Bara vorgestellt. Ersteres, eine süße Teigtasche aus Reismehl, häufig gefüllt mit einer Art karamellisiertem Zucker oder einer etwas herberen käsigeren Füllung. Zweiteres im Gegensatz dazu, ist ein traditioneller pikanter Pancake aus Linsen + einer Vielfalt an Gewürzen wie Ingwer, Knoblauch und Kurkuma. Es waren definitiv gut gemachte einzigartige Desserts, jedoch konnten beide nicht wirklich unseren Geschmack treffen.

Natürlich dürfen auch die beiden Getränke die Matthias’s Zeit hier in Nepal dominiert haben, nicht fehlen. Masala Tee, ein würziger Schwarztee mit Ingwer, Zimt, Nelke, Cardamom, schwarzem Pfeffer und einem mindestens 50%igen  Anteil an Milch; und Bananen Lassi. Zugegebenermaßen, jegliche Form von Lassi, jedoch war Bananen Lassi die bevorzugte Form. Ein Kaltgetränk aus dem indischen Bereich, sehr stark in Nepal verbreitet, welches sich hauptsächlich aus Joghurt, Milch, einer Frucht (in dem Fall Banane) und einer Art von Süßungsmittel wie Honig, zusammensetzt. Ich selbst bin bei Joghurt ausgestiegen, also übernehme ich keine Verantwortung bei der Auflistung der anderen Zutaten und kann keine objektive Haltung dazu einnehmen.

Finalisierend noch 2 honorable Mentions:

Eines der besten Restaurants in Kathmandu in Bezug auf Ambiente und großartigem Essen war für uns das Dechenling Garden Restaurant am Rand des Thamel Bezirks. Hier labten wir uns an bhutanischem Pak und tibetischen Aloo Phing Sha (Potato – Glass noodles – meat) gemeinsam mit rotem Reis und Ting Momo – ein gedämpftes tibetisches Brot.

Einen ähnlichen Anwärter konnten wir auch in Pokhara antreffen. Das Hankook Sarang Korean Restaurant (hierbei ist nicht das gleichnamige Restaurant Nähe Phewa Lake gemeint) hat uns ähnlich, mit umwerfender Location umgarnt und uns kaum wieder losgelassen. Ein tolles koreanisches Restaurant mit aufmerksamen Personal und schnellem Service, wobei man erwähnen sollte, dass wir die einzigen Gäste waren, da es geregnet hat, und wir ausnahmsweise mal nicht aus Zucker waren. Wir haben uns eine große Platte mit verschiedensten Gerichten servieren lassen, bekamen ein paar koreanische Appetizer, sowie einen koreanischen grünen Tee und Wasser complementary und waren so voll und zufrieden, dass wir einen Teil mit ins Hotel nahmen und spät abends unter höchster Konzentration im Bett verspeisten um nichts anzukleckern.

English:

Of course, good food is an essential part of our trip. We’ve made it our mission to try as many dishes as possible, as this is key to fully experience the country – in this case, Nepal. At the end of our time in each country, I’ll write a short post about our culinary adventures, briefly listing not all but the most important and outstanding dishes and including a few photos.

Nepalese cuisine is heavily influenced by its immediate neighbours. Almost every Nepalese restaurant also offers a variation of Indian curry and Chinese chow mein. At the same time, at least in the two cities of Kathmandu and Pokhara, there are dozens of restaurants that specialise specifically in the cuisine of a neighbouring country.

Nepalese cuisine:

Let’s start with Dal Bhat, Thakali Khana Set and Thakali Khaja Set. All three are very similar: a dish consisting of rice and a combination of meat stew, vegetable curry and various pickled vegetables. The first two also include a lentil soup.

Now to the differences between the three.

The Thakali Khaja Set is actually intended merely as a snack, hence it contains no lentil soup and features ‘chiura’ or beaten rice – rice that is cooked, flattened and dried, giving it a firmer, crispier texture. It is often served with roasted meat instead of the stew. It should be noted here that neither of us was particularly fond of the chiura.

The Thakali Khana Set is a variation of Dal Bhat from the Thakali community in the Mustang region. Yak is often used here, along with spices such as Jimbu and Timur, two spices from the Himalayan region. The former is known for its onion and garlic notes, whilst the latter is closely related to Szechuan pepper.

Now to the Dal (=lentil soup) Bhat (=rice) itself. It is the staple dish in Nepal and is eaten by the locals twice a day, in the morning and in the evening. The dish goes by the motto ‘Dal Bhat Power 24 Hour’, as it is particularly nutrient-rich and therefore ideal for trekkers and long hikes.

During our trek in particular, we were able to find Dal Bhat in every guesthouse and agreed that we ate our best Dal Bhat there.

Another big topic is “momo” – Nepalese dumplings filled with chicken, buffalo or vegetables, which can be prepared in dozens of different ways. Our favourite version was steamed, though we didn’t try some varieties because we didn’t know exactly what they were and were too lazy to ask or google it. However, you can never go wrong with steamed momos.

We probably ate the best momos on our very first day in Kathmandu, a recommendation from a friend: the Narayandai Momo, located right on Kathmandu Durbar Square.

Sam, our excellent private guide on the second day, introduced us to two Newari desserts, yomari and bara. The former is a sweet dumpling made from rice flour, often filled with a kind of caramelised sugar or a slightly tangier, cheesier filling. The latter, by contrast, is a traditional savoury pancake made from lentils and a variety of spices such as ginger, garlic and turmeric. They were definitely well-made, unique desserts, though neither really suited our taste.

Of course, we mustn’t forget the two drinks that have dominated Matthias’s time here in Nepal: masala tea, a spicy black tea with ginger, cinnamon, cloves, cardamom, black pepper and at least 50% milk; and banana lassi. Admittedly, any form of lassi, but banana lassi was the preferred choice. A cold drink from the Indian region, very widespread in Nepal, consisting mainly of yoghurt, milk, a fruit (in this case banana) and some kind of sweetener such as honey. I myself stopped at the yoghurt, so I take no responsibility for listing the other ingredients and cannot adopt an objective stance on the matter.

Finally, two honourable mentions:

One of the best restaurants in Kathmandu in terms of atmosphere, with excellent food was, for us, the Dechenling Garden Restaurant on the edge of the Thamel district. Here we feasted on Bhutanese pak and Tibetan aloo phing sha (potato – glass noodles – meat), along with red rice and ting momo – a steamed Tibetan bread.

We also came across a similar contender in Pokhara. The Hankook Sarang Korean Restaurant (not to be confused with the restaurant of the same name near Phewa Lake) similarly charmed us with its stunning location and we could hardly tear ourselves away. A great Korean restaurant with attentive staff and speedy service, though it should be noted that we were the only guests, as it was raining and, for once, weren’t made of sugar. We were served a large platter of various dishes, received a few complimentary Korean appetisers, as well as complimentary Korean green tea and water, and were so full and satisfied that we took some of it back to the hotel and ate it in bed late at night with the utmost concentration so as not to make a mess of the bed sheets.

 

Abschluss Nepal – it’s time for the next chapter

Abschluss Nepal

Nach unserer Rückkehr von Poon Hill hatten wir noch 3 weitere Nächte in Pokhara. Da uns beide eine fiese Erkältung heimgesucht hat und sich auch gelegentlich leichtes Fieber unterschummelte, haben wir die letzte Zeit in Nepal sehr entspannt verbracht. Am ersten Vormittag in Pokhara haben wir den „Devi’s Fall“ Wasserfall, die Tropfsteinhöhle „Gupteshwor Mahadev Cave“ und das World Peace Pagoda besucht. Ersteres war für uns beide recht enttäuschend, da wir in Island, als auch in Österreich bereits um einiges imposantere Wasserfälle gesehen haben. Die Höhle im Vergleich dazu war um definitiv interessanter. Um den Zugang zu erreichen, mussten wir durch eine kleine, aber sehr feine Tempelanlage und in der Höhle selbst befand sich ein großer Gebetsschrein, in dem sogar eine Messe abgehalten wurde während wir dort waren. Abschließend das World Peace Pagoda, ein imposantes Bauwerk, das die Stadt Pokhara von einem himmlischen Podest aus überragt. Abends haben wir dann in einem sehr idyllischen koreanischen Restaurant, dem Hankook Sarang, verbracht, bevor wir uns zur Ruhe gelegt haben.

Tag 2 war dann schon um einiges actionreicher. Obwohl wir noch etwas angeschlagen waren, ging es für mich früh morgens gleich hoch in die Lüfte mit der ersten Paragliding Experience. Ein atemberaubendes Gefühl mit traumhafter Aussicht und äußerst professionell gehandhabt, von mir und dem Profi. Die Buchung war total simpel über unser Hotel und mit Transport von und zum Hotel, sowie Fotos und Videos, auch einiges preiswerter als über Drittanbieter wie GetYourGuide.

Anschließend ging es für uns dann zur Hanging Bridge of Pokhara, eine knapp 100m hohe und 300m lange Hängebrücke bei der selbst ich bei der Hälfte einen kurzen Moment der Überwindung brauchte. Wahnsinn war dann das Moped, dass die Brücke währenddessen fahrend überquert hat. Zu guter Letzt besuchten wir an diesem Samstagabend die Shoppingmeile, die schicke Shops, Hotels und Restaurants aneinanderreihte und von Einheimischen und Touristen gleichermaßen stark besucht war. Es hat uns beide sehr an die Einkaufsstraßen in so manchen italienischen Urlaubsorten erinnert.

Unsere abschließenden Tage Nepals starteten mit einer längeren Wartezeit am Pokhara International Airport, da unser Flug nach Kathmandu, aufgrund von Schlechtwetter, Verspätung hatte.  In Kathmandu angekommen, ging es für uns dann ins Hotel zum Relaxen und für Matthias zum Auskurieren.

Auch der folgende Tag wurde zum Regenerieren genutzt. Während Matthias ein Nachmittagsschläfchen gesucht und gefunden hat, habe ich mich in die Straßen Thamels gewagt und die Eindrücke Kathmandus noch ein letztes Mal auf mich wirken lassen. Neben ein paar neuen Pfaden die entdeckte, konnte ich auch mein Erlerntes in Bezug auf das Queren der Straße unter Beweis stellen und selbstsicher meistern.

Einen unerwarteten Moment hat diese wahnsinnige Selbstsicherheit mir jedoch eingebracht. Mir wurde, von einem männlichen Einheimischen, körperliche Intimität angeboten, die ich aber dankend und mit Nachdruck abgelehnt habe, bevor ich etwas sprachlos zurück ins Hotel kehrte. Möglicherweise ein wenig zügiger als zuvor.

Da unser Flug nach Shanghai erst um 23:30 starten sollte, haben wir uns entschieden den letzten Tag noch vollkommen relaxed in einem Spa mit Massage, Sauna und Jacuzzi ausklingen zu lassen, um entspannt und voller Energie in Shanghai zu starten. Gottseidank habe ich vor 2 Monaten bereits einen Erfahrungsbericht zu Thai-Massagen bekommen, wodurch wir diese Recht schnell aus unserer Auswahl streichen konnten. Wir entschieden uns beide für eine einstündige „Ayurvedic Massage“, eine traditionell indische Ganzkörpermassage, die in unserem Zustand äußerst entspannend und angenehm war.

Abschließender Gesamteindruck von Nepal:

Wir hatten eine großartige Zeit und jeder einzelne Tag war für uns etwas Neues und ein Abenteuer. Wir konnten viele Leute kennenlernen, sowie die Kultur und Natur Nepals in uns aufnehmen. Definitives Highlight war der Poon Hill Trek und die Stadt Pokhara selbst. Die Stadt ist sehr naturbehaftet und um einiges abenteuerlicher als Kathmandu und das war definitiv von uns bevorzugt.

Abschließendes Update zur jetzigen Situation:

Unser erster Flug nach Shanghai hat sich um 75 Minuten nach hinten verschoben und unser Anschlussflug um 40 Minuten nach vorne. Wir sitzen gespannt seit über 4 Stunden  am Flughafen, aber Boarding soll bald, also um 00:30, losgehen.

Ob wir heil und problemlos in Shanghai angekommen sind, seht ihr beim nächsten Blogeintrag hier bei diewallners.net.  We’ll be back.

English:

After returning from Poon Hill, we had three more nights in Pokhara. As we’d both come down with a nasty cold and were occasionally running a slight fever, we spent our final days in Nepal taking it very easy. On our first morning in Pokhara, we visited Devi’s Fall, the Gupteshwor Mahadev Cave and the World Peace Pagoda. The former was rather disappointing for both of us, as we’d already seen far more impressive waterfalls in Iceland and Austria. The cave, by comparison, was far more interesting. To reach the entrance, we had to pass through a small but very charming temple complex, and inside the cave itself, was a large prayer shrine where a mess was even being held whilst we were there. And finally, the World Peace Pagoda, an imposing structure that towers over the city of Pokhara from a heavenly pedestal. Lastly, we spent our evening at a very idyllic Korean restaurant, Hankook Sarang, before turning in for the night.

Day 2 was a fair bit more action-packed. Although we were still feeling a bit under the weather, I took to the skies first thing in the morning for my first paragliding experience. A breathtaking sensation with a fantastic view and handled extremely professionally, both by me and the instructor. Booking was dead simple through our hotel and included transport to and from the hotel, as well as photos and videos – and was actually quite a bit cheaper than through third-party providers like GetYourGuide.

Afterwards, we headed to the Hanging Bridge of Pokhara, a suspension bridge nearly 100m high and 300m long, where even I needed a brief moment to pluck up the courage halfway across. It was absolutely mad to see a moped crossing the bridge whilst we were there. Finally, on that Saturday evening, we visited the shopping street, which was lined with chic shops, hotels and restaurants and was bustling with locals and tourists alike. It reminded us both very much of the shopping streets in many Italian holiday destinations.

Our final days in Nepal began with a long wait at Pokhara International Airport, as our flight to Kathmandu was delayed due to bad weather. Once we arrived in Kathmandu, we headed to the hotel to relax and for Matthias to recover.

We spent the following day recuperating as well. Whilst Matthias sought out and found an afternoon nap, I ventured into the streets of Thamel and let the city’s impressions sink in one last time. I managed to uncover a few new paths in the process, plus, I was also able to put what I’d learnt about crossing the road during my time here to the test and mastered it with confidence.

However, this incredible self-confidence led to an unexpected moment. A local man offered me physical intimacy, which I politely but firmly declined before hurrying back to the hotel, somewhat speechless.

As our flight to Shanghai wasn’t due to depart until 11.30 pm, we decided to round off our last day in complete relaxation at a spa with a massage, sauna and jacuzzi, so we could start our time in Shanghai feeling relaxed and full of energy. Thankfully, I’d already received a review of Thai massages two months ago, which meant we could rule them out of our options quite quickly. We both opted for a one-hour ‘Ayurvedic massage’, a traditional Indian full-body massage, which was extremely relaxing and pleasant given our state of mind.

Final overall impression of Nepal:

We had a brilliant time and every single day was something new and an adventure for us. We got to meet lots of people and soak up Nepal’s culture and nature. The definite highlight was the Poon Hill trek and the city of Pokhara itself. The city is very close to nature and far more adventurous than Kathmandu, which we definitely preferred.

Final update on the current situation:

Our first flight to Shanghai has been delayed by 75 minutes and our connecting flight brought forward by 40 minutes. We’ve been sitting here at the airport for over four hours, but boarding is due to start soon – at 00:30.

You’ll find out whether we arrived in Shanghai safely and without any issues in the next blog post here at diewallners.net. We’ll be back.

Poon Hill Trek – Stairway to Beauty

Poon Hill Trek

Nachdem wir den letzten Tag mit Safari und schlechtem Wetter ausklingen ließen, ging es für uns am nächsten Tag gleich früh morgens mit dem Touristenbus nach Pokhara. Die Fahrt ein wenig kürzer und definitiv angenehmer aufgrund von, -Zitat Matthias- „Straßen wie auf der deutschen Autobahn“, je näher wir nach Pokhara kamen.

Pokhara ist definitiv eine 180 Grad Wende zu Kathmandu. 2 Städte die verschiedener nicht sein könnten. Auf einer Seite der Großstadttrubel, auf der anderen der Fokus auf Natur und Idylle. Uns hat es sofort in den nächstgelegenen Park verschlagen, der direkt am See liegt, und frei grasende Kühe beherbergt, bevor uns die Abenteuerlust packte und wir uns ein kleines Kanu mieteten mit dem wir, wie viele andere, hinaus auf den See sind. Definitiv jeden Penny wert, die Zeit auf dem See war idyllisch und die Aussicht grandios. Falls man beim Rudern Synchronitätsprobleme hat wie Matthias und Ich, dann kann man auch weniger stur sein und sich einfach für einen kleinen Aufpreis einen professionellen Führer hinzumieten.

Nach einem kurzen tibetischen Abendessen in einem schnukeligen Familienbetrieb haben wir uns auf das Highlight unseres Aufenthalts in Nepal vorbereitet, den Poon Hill Trek.

Am nächsten Tag früh morgens wurden wir bereits bei unserem Hotel mit der ersten kleinen positiven Überraschung abgeholt, obwohl wir eigentlich mit einer Gruppe wandern hätten sollen, hatten wir das Privileg eines privaten Guides, Tanka.

Tag 1: Dann ging es schon mit dem Auto los zum Start unseres Treks, Birethanti. Von dort aus ca. 3 Stunden entspanntes Wandern durch hügeliges Gebiet bis zur Mittagspause in einer kleinen Pension. Wir voller Tatendrang, energiegeladen und motiviert, stärken uns für den zweiten Teil des Tages, unwissend. Nach ca. einer Stunde durch ähnliches Gebiet überbringt uns unser Guide Tanka eine weitere Überraschung, diesmal eine die er behalten hätte können. Die 4600 Stufen des Grauens. Für die anschließenden 2 Stunden, Schritt für Schritt, Stufe nach Stufe, kein Ende in Sicht wurden 700 Höhenmeter erklommen bis wir schlussendlich in einem Guesthouse in Ulleri mit schöner Aussicht auf Berge und Natur angekommen sind und den Abend bei Abendessen und anschließend am „Chulo“ des Hauses, ein traditioneller lehmverkleideter Holzofen, ausklingen lassen konnten.

Start auf ca 1065m, Ende auf 2050m. Distanz 12km Stufenstand: 4600

Tag 2: Geplagt von Albträumen von den Stufen des Vortages ging es dann weiter mit unserem nächsten Ziel, von Ulleri aus nach Ghorepani (ursprünglich eine Pferdestation:  Ghore=Pferd, pani= Wasser; jetzt ein zentraler Punkt für eine Vielzahl an Treks in diesem Gebiet). Weitere 800 Höhenmeter zu erklimmen, diesmal jedoch durch einen Dschungel und nur einem Zehntel der Stufen des Vortages, schön über die gesamten 7km verteilt. Von hier an waren die Wälder mit blühenden Rhododendron-Bäumen gespickt die uns den gesamten Trek über begleitet und die Wälder in Farbe getaucht haben. Anscheinend soll dieses Farbenspiel nur zu dieser Jahreszeit zu erleben sein. Definitiv der angenehmste und kürzeste Tag des Treks, da wir bereits um die Mittagszeit in unserer Unterkunft ankamen und dort den Nachmittag wärmend an einem weiteren Chulo verbrachten. Hier merkten wir, dass Ghorepani ein Umschlagepunkt für Trekker aus allen Richtungen ist. Eine Gruppe nach der anderen trudelte bei uns ein, sowie auch in jedem anderen Guesthouse von Ghorepani; alle mit der Absicht den Sonnenaufgang auf Poon Hill zu bewundern.

Start auf 2050m, Ende auf 2870m. Distanz: 7km  Stufenstand: 460

Tag 3: Der definitiv längste und wichtigste Tag des gesamten Treks. Ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang aufgestanden, ging es 350m über Stufen zu Poon Hill hoch, 1200+ davon. Oben angekommen warteten wir in der Kälte auf den Sonnenaufgang, wobei jede Minute ein wenig mehr der umliegenden Gebirgsketten zu sehen war. Die nächste Stunde wurde dann damit verbracht die Dhaulagiri Gebirgskette mit dem Dhaulagiri I (8167m) im Zentrum, den südlichen Teil der Annapurna Gebirgskette mit dem Annapurna South (7219m) sowie den heiligen Machapucharé (auch Fishtail genannt; 6993m) im gleißenden Sonnenlicht zu fotografieren und zu bestaunen.

Nach einem kurzen Frühstück in Ghorepani ging es dann für uns weiter Richtung Ghandruk, ein Dorf auf ca. 2000m, jedoch zuerst ein weiterer Aufstieg von 1200+ Stufen zu einem Aussichtspunkt, wieder ca. 350m über Ghorepani, von dem wir weitere atemberaubende Anblicke der verschiedenen Gebirgsketten erhaschen konnten.

Der folgende Abstieg über 16km hat uns klar gezeigt, es gibt einen falschen Weg den Poon Hill Trek zu bestreiten. Während wir hier beinahe durchgehend über hohe Stufen um 1200 Höhenmeter abgestiegen sind, sind uns Wanderer entgegengekommen, die uns leid taten, da wir wussten, was noch vor ihnen liegt. Unserer Einschätzung, und auch der Meinung unseres Guides Tanka nach, sollte der Poon Hill Trek im Uhrzeigersinn durchgeführt werden. Ich würde 100 Mal die 4600 Stufen nehmen bevor ich die Monstrositat, die sich den Wanderweg von Ghandruk nach Ghorepani nennt, erklimmen würde. Bergab war das ganze um einiges angenehmer und wir konnten die geplanten 20km des Tages um 14:30 in einem kleinen Guesthouse kurz vor Ghandruk abschließen und ein wenig relaxen.

Start auf 2870m, Aufstieg auf 3210m, gefolgt von einem Abstieg auf 2870m und einem weiteren Aufstieg auf 3200+m. Ende dann auf 2000m.

Distanz: 20km Stufenstand: 2500 Stufenstand Abstieg: vermutlich um die 2500

Tag 4: Der Abschlusstag des Treks begann mit einem traumhaften Ausblick auf den Sonnenaufgang, die Blicke auf den naheliegenden Machapucharé blieben uns jedoch, dank lästigen Nebels, verwehrt. Von hier blieb dann ein simpler letzter Abstieg, wieder über endlose Stufen über 3 Stunden, bevor wir dann mittels Auto zurück nach Pokhara gebracht wurden. Der vermutlich schmerzhafteste Abschnitt des Tages war die Stiege im Hotel die unseren Muskelkatern ganz und gar nicht gefallen hat. Aber das kuschelige Bett und die warme Dusche haben wir uns anschließend redlich verdient.

Anfang auf 2000m, Ende auf 1500m. Distanz: 5km Stufenstand: 0 Stufenstand Abstieg: vermutlich 1500
Gesamtdistanz: 44km
Gesamtstufenstand Aufstieg: 7500
Gesamtstufenstand Abstieg: 4000

Hier möchte ich auch noch einmal unseren Tourguide Tanka preisen. Er hat sich um alles gekümmert, die besten verfügbaren Unterkünfte gebucht, sich durchgehend um uns und unser Wohlergehen gekümmert und uns die bestmöglichste Experience beschert. Keine bezahlte Werbung sondern einfach eine nette Geste unsererseits sein eigenes Trekking Business hier aufzuzeigen: Highland Treasure Treks & Adventures

Mein Fazit: Ein traumhaft schöner Trek, der jeden Tag mit einer neuen Landschaft begeistert und bei gutem Wetter einen atemberaubenden Höhepunkt bietet.

Falls Treppensteigen neben Breakdance einmal zu einem Olympischen Sport werden sollte, dann könnte der Poon Hill Trek hierfür eine attraktive Trainingslocation werden. Wenn man die Stufen lieber meiden möchte, dann wurde uns von mehreren Quellen der Annapurna Circuit sowie der Upper Mustang Trek empfohlen, definitiv die beiden Treks in Nepal mit den wenigsten Stufen.

English:

After rounding off the last day with safari and heavy rain, we set off early the next morning on a tourist bus to Pokhara. The journey was a bit shorter and definitely more pleasant thanks to – to quote Matthias – “roads like the German motorway”, the closer we got to Pokhara.

Pokhara is definitely a complete turnaround from Kathmandu. Two cities that couldn’t be more different. On one side, the hustle of the big city; on the other, a focus on nature and idyllic surroundings. We immediately found ourselves in the nearest park, which lies right by the lake and is home to cows grazing freely, before our thirst for adventure got the better of us and we hired a small canoe with which we, like many others, headed out onto the lake. Definitely worth every penny; the time on the lake was idyllic and the view magnificent. If, like Matthias and me, you have trouble rowing in sync, you can always be less stubborn and simply hire a professional guide for a small extra fee.

After a quick Tibetan dinner at a cosy family-run place (presumably, as we were served by a teenager), we prepared for the highlight of our stay in Nepal: the Poon Hill Trek.

Early the next morning, we were picked up right at our hotel with the first little pleasant surprise: although we were supposed to be trekking with a group, the group was just us 2 and we had the privilege of a private guide, Tanka.

Day 1: We then set off by car to the start of our trek, Birethanti. From there, about 3 hours of relaxed walking through hilly terrain until our lunch break at a small guesthouse. Full of enthusiasm, brimming with energy and motivation, we fortified ourselves for the second part of the day, unaware of what lay ahead. After about an hour through similar terrain, our guide Tanka delivered another surprise – this time one he could have kept to himself. The 4,600 steps of horror. For the next two hours, step by step, with no end in sight, we climbed 700 meters in altitude until we finally arrived at our guesthouse in Ulleri. There we had an amazing view of the mountains and nature, and were able to round off the evening with a simple but delicious dinner and then gathered round the house’s ‘chulo’, a traditional clay-lined wood-burning stove.

Start at approx. 1,065m, finish at 2,050m. Distance 12km Stairs: 4,600

Day 2: Haunted by nightmares of the previous day’s stairs, we pressed on towards our next destination, from Ulleri to Ghorepani (originally a horse station: Ghore = horse, pani = water; now a central hub for a multitude of treks in this area). Another 800 meters of elevation to climb, this time through jungle, though with only a tenth of the stairs from the previous day, nicely spread over the entire 7km. From this moment onwards started the blooming rhododendron trees to paint the surrounding forest during our next days in beautiful pink and red. Apparently, they are blooming only during this time of the year. Definitely the most pleasant and shortest day of the trek, as we arrived at our accommodation around midday and spent the afternoon warming ourselves by another chulo. Here we realised, that Ghorepani is a hub for trekkers from all directions. One group after another trickled in, just as they did at every other guesthouse in Ghorepani; all with the intention of seeing the sunrise from Poon Hill.

Start at 2050m, finish at 2870m. Distance: 7km Stairs: 460

Day 3: Definitely the longest and most important day of the entire trek. We got up about an hour before sunrise and climbed 350m up to Poon Hill via stairs, over 1200 of them. Once at the top, we waited in the cold for the sunrise, with a little more of the surrounding mountain ranges coming into view with every passing minute. We then spent the next hour photographing and marvelling at the Dhaulagiri mountain range, with Dhaulagiri I (8,167 m) at its centre, the southern part of the Annapurna mountain range with Annapurna South (7,219 m), and the sacred Machapucharé (also known as Fishtail; 6,993 m) in the glistening sunlight.

After a quick breakfast in Ghorepani, we set off towards Ghandruk, a village at around 2,000m, but first we had to climb another 1,200+ stairs to a viewpoint, again about 350m above Ghorepani, from where we could catch further breathtaking views of the various mountain ranges.

The subsequent 16-kilometre descent made it clear to us that there is a wrong way to tackle the Poon Hill Trek. Whilst we descended almost continuously over high steps covering 1,200 metres in altitude, we encountered hikers coming towards us whom we felt sorry for, as we knew what still lay ahead of them. In our opinion, and also in the view of our guide Tanka, the Poon Hill Trek should be done in a clockwise direction. I would take the 4,600 steps 100 times over before I would climb that monstrosity known as the trail from Ghandruk to Ghorepani. The descent was much more pleasant, and we were able to complete the planned 20 km of the day by 2:30 pm at a small guesthouse just before Ghandruk.

Start at 2,870m, ascent to 3,210m, followed by a descent to 2,870m and a further ascent to 3,200+m. Ending then at 2,000m.

Distance: 20km Stairs climbed: 2500 Stairs descended: probably around 2,500

Day 4: The final day of the trek began with a stunning view of the sunrise, though the views of the nearby Machapucharé were denied due to pesky fog. From here, it was a simple final descent, again over endless steps for over 3 hours, before we were driven back to Pokhara. Probably the most painful part of the day was the staircase in the hotel, which our aching muscles certainly didn’t appreciate. But we gladly embraced the cosy bed and warm shower afterwards.

Start at 2000m, finish at 1500m. Distance: 5km. Stairs climbed: 0. Stairs descended: around 1500
Total distance: 44 km
Total stairs climbed: 7500
Total stairs descended: 4000

I’d also like to take this opportunity to praise our tour guide, Tanka, once again. He took care of everything, booked the best available accommodation, looked after us and our well-being throughout, and gave us the best possible experience. This is not a paid advertisement, but simply a kind gesture on our part to highlight his own trekking business here: Highland Treasure Treks & Adventures

My conclusion: A marvelously beautiful trek that delights with a new landscape every day and, in good weather, offers a breathtaking highlight.

If stair-climbing were ever to become an Olympic sport alongside breakdancing, the Poon Hill Trek could very well become an attractive training location for it. If you’d rather avoid the steps, several sources recommended the Annapurna Circuit and the Upper Mustang Trek to us – definitely the two treks in Nepal with the fewest steps.

Kathmandu – Chitwan –From temples galore to jungle explore

Kathmandu – Chitwan

Nach einer etwas holprigen ersten Nacht und einer kurzfristigen hotellieren Umplanung Dank Gemeinschaftsbad konnten wir voller Elan und frisch geduscht in die nächsten Tage in Kathmandu starten. Tempel und königliche Tempelanlagen stehen auf dem Programm, angefangen mit dem Swayambunath Stupa a.k.a. Monkey Temple, der 365 Stufen in die Höhe steigt und ein Zuhause für eine Vielzahl an Äffchen in der Stadt bildet. Der zweite Schauplatz ist die World Heritage Site Boudhanath Stupa oder Buddha Stupa. Ein buddhistisches Monument, welches Artefakte und Teile von Buddha selbst beherbergen soll. Besonderheit hierbei war, dass wir auf dem Monument selbst spazieren durften, auch wenn man zuvor die Schuhe abgeben musste. Für mich persönlich eines der Highlights sind die Vielzahl an Mönchsklostern, die den Platz umringen und in dessen Rituale der jungen Novizen man unbeabsichtigt und möglicherweise auch nicht unbedingt erlaubt, hineinstolpern kann.

Das Highlight der beiden Tage war jedoch der Nachmittag den wir mit Sam, der Schwägerin meines Freundes Shiva, verbringen durften. Als Studentin in Kathmandu hat sie uns den Patan Durbar Square gezeigt und konnte uns viele verschiedene Inputs zur Geschichte des Platzes und zur Geschichte und Religion Nepals selbst geben, sowie kulinarische Empfehlungen aussprechen.

Die vorerst letzten beiden Nächte in Kathmandu haben wir dann einerseits mit Cocktails und andererseits mit Sauna und Jacuzzi ausklingen lassen, bevor wir uns früh morgens im Zuge einer äußerst holprigen Busfahrt zu unserem nächsten Ziel begeben haben – Sauraha und dem Chitwan National Park, mit Vorfreude hektische Stadt und Kultur durch idyllische Tierwelt und Natur auszutauschen.

Leider waren wir ein wenig zu spät für die letzte Safari des Tages die um 13 Uhr startet, wodurch wir unsere Pläne ein wenig anpassen mussten und unseren Aufenthalt hier um einen Tag verlängerten. Da wir kurz nach unserer Ankunft gleich mit starkem Regen, Gewitter und Hagel begrüßt wurden, war diese unglückliche Fügung vielleicht doch nicht so unglücklich. Dadurch wurde unsere Safari am nächsten Tag erst am Ende zum nassen Spaß anstelle von bereits mittendrin. Zusätzlich konnten wir typisch nepalesische Küche in einem Restaurant hier genießen, das möglicherweise auch einfach der Garten einer privaten Familie gewesen hätte sein können. Aber das Essen war vorzüglich!

Nun kommen wir zum Grund warum wir uns überhaupt nach Chitwan/Sauraha treiben haben lassen, die Safari.

Die Safari begann um 0700. Wir wurden von einem Lodge Ranger zum Treffpunkt gebracht, wo wir während einer kurzen Wartezeit entlang des Flusses einige Krokodile und etwas später auch ein Nashorn im Gebüsch erblicken durften. Nach einer kurzen Kanufahrt über besagten Fluss ging es auch schon mit unserem Guide in den Nationalpark und in den Jeep für die nächsten 4 Stunden. Zu unseren Funden, die oftmals entweder Matthias oder mein Adlerauge erblickten (wahrscheinlich unserem Platz ganz vorne zu verdanken), zählten nepalesische Rehe, Pfauen, Adler, ein Spektrum an Affenarten sowie einen unendlich niedlichen Lippenbärenschulbus. 10 Minuten vor Ende der Safari, ganz nach dem Motto „don’t stop believing“, wurden wir dann auch noch mit einem Nashorn Catwalk belohnt. Das Leben gibt und das Leben gibt noch mehr und hat uns sofort nach der Begegnung mit einer zweistündigen kalten Dusche beschenkt um die Safari durchnässt in einem Restaurant ausklingen zu lassen.

Alles in allem ein toller, abenteuerlicher Tag für uns und wir sind bereit für unseren nächsten Stop in unserer Reise, Pokhara und der gleich anschließenden 4-tägigen Wanderung.

English:

After a somewhat bumpy first night and a last-minute change of plans regarding our hotel—thanks to the shared bathroom—we were able to start the next few days in Kathmandu full of energy and freshly showered. Temples and royal temple complexes are on the agenda, starting with the Swayambunath Stupa, a.k.a. Monkey Temple, which rises 365 steps high and is home to a multitude of monkeys in the city. The second stop is the World Heritage Site Boudhanath Stupa, or Buddha Stupa. A Buddhist monument said to house artifacts and parts of Buddha himself. A unique feature here was that we were allowed to walk on the monument itself, we just had to take off our shoes beforehand. For me personally, one of the highlights were the multitude of monasteries surrounding the square, where one can somewhat unintentionally—and perhaps not strictly permitted—stumble upon the rituals of the young novices.

The highlight of the two days, however, was the afternoon we spent with Sam, the sister-in-law of my friend Shiva. As a student in Kathmandu, she showed us Patan Durbar Square and was able to provide us with a wealth of information about the history of the square as well as the history and religion of Nepal itself plus culinary recommendations.

We spent our temporary last two evenings in Kathmandu enjoying cocktails on one hand and sauna and jacuzzi on the other. The next early morning we were then setting off on an extremely bumpy bus ride to our next destination: Sauraha and Chitwan National Park, looking forward to swapping the hustle of the city and its culture for idyllic wildlife and nature.

Unfortunately, we were a little too late for the last safari of the day, which started at 1 p.m., so we had to adjust our plans slightly and extend our stay here by a day. Since we were greeted shortly after our arrival with heavy rain, thunderstorms, and hail, this unfortunate turn of events may not have been so unfortunate after all. As a result, our safari the next day only turned into a wet adventure at the very end, rather than right in the middle. Additionally, we were able to enjoy typical Nepalese cuisine at a restaurant here that might just as easily have been the private garden of a family home. But the food was excellent!

Now we come to the reason we let ourselves be drawn to Chitwan/Sauraha in the first place: the Safari.

The safari began at 07:00 am. A lodge ranger took us to the meeting point, where we spotted a few crocodiles along the river during a short wait  and a little later, a rhino, chilling in the bushes. After a canoe ride across the river, we headed into the national park with our guide and hopped into the jeep for the next four hours. Among the animals we spotted—often thanks to either Matthias or my eagle eye (probably because we were sitting right up front)—were nepalese deer, peacocks, eagles, a variety of monkey species, and an endlessly cute school bus made of bears. Ten minutes before the end of the safari, true to the motto „don’t stop believing“ we were also treated to a rare rhino catwalk. Life gives, and life gives even more—immediately after the encounter, it gifted us with a two-hour cold shower, so we ended the safari soaked and headed to a restaurant.

All in all, a great, adventurous day for us, and we’re ready for our next stop on our journey: Pokhara and the 4-day hike that is starting from there.

 

 

 

Nepal – Kathmandu… We are just getting started

Nach einer langen Flugnacht über Istanbul endlich vormittags in Kathmandu angekommen. Gepäck auch mit dabei und nach kurzen Visa Komplikationen, bei denen man argumentieren könnte, dass ich Opfer der Technik wurde (und wer Lesen kann klar im Vorteil ist und sowas vermeiden hätte können), waren wir frei ins Chaos, das sich die Hauptstadt Nepals nennt, einzutauchen. Von Taxifahrern am Flughafen die einen für mehrere Minuten zu Fuß verfolgen, um ihren Service zu verkaufen, sind wir im Pashupatinath Tempel in eine Tradition hineingestolpert. Die öffentliche Verbrennung der Verstorbenen der Stadt. Dieses unerwartete Ereignis ließ uns kurz innehalten bevor wir den Rest der Tempelanlage erkundeten und uns anschließend via InDrive (Uber) zu unserer Unterkunft machten, um unser Gepäck abzulegen. Mit frischem Elan und hochmotiviert, wenn auch etwas unausgeschlafen, war der Thamel Bezirk unser nächstes Ziel.  Ich würde es als ein kleines kulturelles Zentrum mit verborgenen Schreinen, Essensständen und Restaurants sowie diversen Shops definieren. Ein Hotspot der Einheimische und Touristen zusammenführt.

Nach einer erfüllenden Portion Momos (nepalesische Teigtaschen) führte uns unser Weg zurück in die Unterkunft wo wir uns eine wohlverdiente Mütze voll Schlaf gönnen.

Ach ja, das Highlight des heutigen Tages: Der Straßenverkehr. Es gibt keine Gehsteige, es gibt keine Verkehrsregeln, Ampeln sind nur Dekoration, gleich wie Zebrastreifen. Die Fußgänger müssen sich ihren Weg durch den aktiven Verkehr bahnen, jedes Überqueren der Straße ein eigenes kleines Abenteuer.

English:

After a long overnight flight via Istanbul, we finally arrived in Kathmandu in the late morning. With our luggage in tow, and after a few visa complications—where one could argue that I fell victim to technology (and that someone who can read has a clear advantage and could have avoided such a situation)—we were free to plunge into the chaos that is Nepal’s capital. While escaping taxi drivers at the airport who followed us on foot for several minutes to sell their services, we stumbled upon a tradition at the Pashupatinath Temple. The public cremation of the city’s deceased. This unexpected event made us pause before we explored the rest of the temple complex and headed to our accommodation via InDrive (Uber) to drop off our luggage afterwards. With fresh energy and highly motivated, if somewhat sleep-deprived, the Thamel district was our next destination. I would describe it as a small cultural hub with hidden shrines, food stalls, restaurants, and various shops. Definitely a hotspot for locals and tourists alike.

After a satisfying serving of momos (Nepalese dumplings), we made our way back to our accommodation, where we will treat ourselves to a well-deserved night’s sleep.

Oh, and the highlight of the day: the traffic. There are no sidewalks, there are no traffic rules, and traffic lights are just for show—just like crosswalks. Pedestrians need to weave through the oncoming traffic which makes for little adventures in itself.

 

 

 

South Africa

Eine Rundreise durch Süd Afrika

Schon zuhause mit einem kurzen Fazit

Es ist schön so eine Familie zu haben, wir haben tolle Tage in Cape Town mit unseren Verwandten verbracht und haben noch viel von Stadt und der Umgebung gesehen. Hard Rock Cafe T-Shirts am Tafelberg gekauft, Geschenke für Weihnachten organisiert, gute gegessen und getrunken. Jetzt noch kurz zum Heimflug. Wir hatten Quartar gewählt und es war wirklich angenehm zu reisen, alles durchorganisiert und im Zeitplan, bis wir dann endlich nach insgesamt 17 h  Wien eine halbe Stunde zu früh erreichten. Das passte gar nicht und so stellten uns die Stewards dort eine halbe Stunde aufs Abstellgleis um auf einen freien Parkplatz zu warten. Top Service !

Zum Fazit der Reise: Was wir sehen wollten haben wir gesehen, wir hatten bei unserem gesamten Aufenthalt niemals Angst es könnte uns etwas passieren. Alle Menschen mit denen wir etwas zu tun hatten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Und so war es im gesamten Südafrika. Das Ende in Kapstadt war natürlich der Höhepunkt.  Big Five, Büffel, Elefanten, Giraffen und Zebras in freier Natur zu sehen muss man erleben um darüber sprechen zu können, wir konnten noch Löwen, Cheetas und einen Leoparden in ihrem Lebensraum beobachten, wir haben Springbock, Kudu und Strauß gegessen das ist auch Afrika. Das reiche Leben in Kapstadt und Stellenbosch würde uns auch gefallen, die herrlichen Strände am Indischen Ozean und am Atlantik…..ihr seht ich komme schwer aus dem Schwärmen heraus.

Auf der gesamten Reise wurde uns meist Essen in Buffetform in den Lodges angeboten. Es gab keinen Grund etwas nicht zu essen, es war alles gut gewürzt und meist wurde auch gutes Fleisch verwendet. Einmal an der Küste hatten wir sogar Meeresfrüchte beim Buffet. Grundsätzlich muss hier festgehalten werden, dass das einfache Buffetessen immer erheblich teurer war als Steak mit Vorspeise und Nachspeise in Restaurants. Buffet ~ 350-370 Rand, Filletsteak mit Pommes ~200 Rand, Vorspeise und Nachspeise in etwa 50 Rand ( das wurde auch serviert und man konnte aussuchen )              Übrigens 1€ = 20 Rand

Abschliessend noch ein paar Worte zu unserem Guide. Nachdem er uns bei der Ankunft schon an die Senioren verkaufen wollte kamen wir doch recht gut mit ihm zurecht. Leider hatte er dann doch einige komische Eigenschaften. Er verkaufte uns passable Hotels oder passables Essen im voraus als mies, und laut seiner Meinung gute Hotels wie auch das Essen waren unterer Durchschnitt. Der Höhepunkt war ein angekündigtes 4* Hotel ( lt. Marco Polo) wurde nicht angesteuert ( ohne jegliche Erklärung ) sondern wir mussten in einer 0* Anlage übernachten. Hier gab es eine angekündigte Überraschung, es tanzten beim Essen plötzlich ältere Damen in traditionellen Addidas Jogginganzügen, mit Messern und Gabeln klopfend herein, und stellten uns einen Spendenkorb hin, die anderen anwesenden Gäste wurden nicht belästigt. Er fand es nie notwendig uns zu begleiten, nein er lehnte das Ersuchen einer Mitreisenden diesbezüglich ab und schickte sie allein mit der Gruppe auf Sightseeing, während er Kaffee trinken ging. Nachdem er auch am Abschlussabend nicht dabei war, gab es berechtigte Kritik und wir erhielten eine Standpauke im Bus, wo wir nicht wussten was jetzt passierte. Ich habe dann als letzter den Bus verlassen und habe klärende Worte mit ihm gesprochen, worauf er sich dann in unserer Whats App Gruppe entschuldigte. Ein unwürdiges Ende, da eigentlich alles recht harmonisch verlief und die Gruppe einfach nur toll war.

Wir haben jetzt Nebel bei 0 Grad Celsius……wo ist der nächste Flieger ??????

18. & 19. Tag – Kapstadt

Die letzten beiden Tage waren der Stadt gewidmet und unseren Verwandten, wir bekamen eine exclusive Führung durch die Stadt. Der gestrige Tag begann mit einem Frühstück und anschließendem Spaziergang am Strand. Nach einer spannendend Sightseeing Tour entlang der Küste mit herrlich weißem Strand und netten Kaffees ging es dann weiter zur Waterfront wo wir im Moca ein sehr gutes Mittagessen mit bester Aussicht genossen.

Kapstadt

Danach eine Shoppingtour um die letzten Mitbringsel zu besorgen. Am Abend gab es dann ein Braai und einen feuchtfröhlichen Abend.

Braai

Heute am letzten Tag beschlossen wir mit einer Hop on und Hop off Tour die Stadt anzuschauen. Auch hier zog es uns zum Strand, der zum Baden einladet, aber leider ist das Wasser wirklich zu kalt zum Schwimmen.

Strand

Weiter ging es dann wieder zur Waterfront die der absolute Mittelpunkt der Stadt ist. Hier fanden wir einen Foodmarket um uns zu stärken für das Aquarium mit Haien und Pinguinen.

Aquarium

Jetzt ausrasten und Koffer packen bevor es zum letzten Abendessen geht und morgen nach Hause.

17. Tag Kap der guten Hoffnung

Wir hatten gestern Abend unser erstes Treffen mit der Familie in Kapstadt, und das war wunderschön. Ein toller auch emotioneller Abend mit lieben Menschen am Fuße des Tafelbergs, was will man mehr. Gemeinsame Erinnerungen und Neuheiten wurden erzählt und haben uns einfach über das Wiedersehen gefreut.

Nach kurzer Nacht und mäßigem Frühstück im Hotel, ging es mit dem Bus Richtung Boulder`s Kap. Dort gibt es die einzige Pinguinkolonie auf dem alten Kontinent. Unterwegs ein kurzer Halt bei einem Fischereihafen um das Treiben und die zugehörige Bucht zu fotografieren.

Fischerhafen

Mit Wetter und Wind hatten wir Glück, die Sonne brachte Margit zum lachen, da so die Bilder viel besser wurden. Unser Guide sprach ein Machtwort, da einige meinten, für eine Pause ist es zu früh. Weiter ging es zum Boulders Kap, wo wir einen Hürdenlauf  an Verkäufern  und tanzenden Kindern vorbei absolvieren mussten. Die Pinguine waren dann aber richtig toll, hier fanden wir auch einige Klippendachse mit ihren Jungen. Echt süß schaut Euch die Bilder an.

Boulders Cap

So dann weiter in die Kapregion, zum Cap Point, kurze Fahrt zum Leuchtturm mit einer Art Schloßbergbahn, ein netter Fotopunkt, nach dem Abstieg endlich Zeit für eine kurze Mahlzeit. Von dort erreichten wir dann das Kap der guten Hoffnung, wo sich Indischer Ozean und der Atlantik in die Haare kommen. War nicht so gut ersichtlich, aber ein tolles Gefühl am südwestlichsten Punkt Afrikas zu stehen und die Weite der Ozeane zu erspähen.

Kap der guten Hoffnung

Damit war der Tag auch schon gelaufen, heute noch das Abschiedsessen mit der Gruppe, ab Morgen sind wir dann mit der Familie unterwegs. Wird sicher toll, allerdings neigt sich der Urlaub jetzt dem Ende zu.

 

16. Tag Stellenbosch & Weinverkostung

der Tag begann mit einer Stadtrundfahrt und einem kurzen stopp im Bo-Kaap-Viertel, es besticht durch seine leuchtend bunten Häuser und seiner reichen Geschichte. Ursprünglich als „Malay Quarter“ bekannt, war es die Heimat freigelassener Sklaven aus Malaysia, Indonesien und anderen Ländern. Diese kulturelle Vielfalt prägt das Viertel bis heute.

Bo-Kaap Viertel

Danach gings ab nach Stellenbosch 1697 gegründet und ist die zweitälteste europäische Siedlung in Südafrika und bekannt für ihre reiche Geschichte und Weinproduktion. Hier gab es für uns unerwartet einen Weihnachtsmarkt mit viel Einheimischem Kunsthandwerk und das bei 34 Grad. Es waren sehr angenehme Stunden hier mit sehr gutem Essen und vielen Kunstgalerien die uns sehr beindruckt haben.

Stellenbosch

Natürlich kommt man in Südafrika nicht um eine Weinverkostung herum. Jetzt sind wir von der Hitze geschlaucht und vom Alkohol benebelt im Hotel und rasten uns aus für das Abendprogramm.

Weinverkostung

15. Tag fahrt nach Kapstadt und Tafelberg

wir haben es geschafft, nach endloser Busfahrt sind wir in Kapstadt angekommen. Die Landschaft hat sich von Oudtshoorn hierher noch einmal verändert und ist zu einer wilden Berglandschaft geworden. Das Wetter war strahlend schön und nicht all zu windig, daher hatten wir glück und wir konnten den Tafelberg erklimmen. Selbstverständlich mit der Gondel, die alleine schon ein Erlebnis ist, denn sie dreht sich während der Fahrt einmal um die eigene Achse. Oben angekommen, hatten wir einen wunderschönen Ausblick über Kapstadt. Nach einer kleinen Wanderung am Bergplateau gabs noch eine Erfrischung und dann mussten wir auch schon wieder runter.
Zum Abendessen ging mit einem Uber an die Waterfront zu einem hervorragenden Abendessen. Es ist irgendwie so ein Kontrast in diesem Land, einerseits werden wir vor allem hier in Kapstadt eindringlichst gewarnt davor alleine irgendwo hin zu gehen, anderseits sind alle Leute so freundlich und zuvorkommend.

Tafelberg

14. Tag – Oudtshoorn

wir durften ausschlafen und um 10:00 gings los in die Berge. Unser erstes Ziel eine Straußenfarm. In dieser Gegend hat es im Sommer zw. 40 und 50 Grad, da waren wir mit unseren heutigen 23 Grad gut bedient. Die Berge hier sind nicht hoch, aber die  Wasserspeicherung im Berg funktioniert so gut, dass es genug Wasser gibt um hier Tabak und Hopfen anzubauen.
Auf der Straußenfarm gab es eine nette Führung mit interessanten Details und eigenhändiger Fütterung der Tiere. Danach natürlich ein verführerischer Shop für uns Touristen. Natürlich haben wir uns auch etwas gefunden.

Straußenfarm

Heute geht es schlag auf schlag, ab in den Bus und zu der Höhlenwelt der Cango Caves. Tropfsteinhöhlen sind jetzt nichts neues, aber es war ein netter Ausflug. Die Guides haben hier alle nette und witzige Geschichten auf Lager. Jetzt freuen wir uns auf das Abendessen und das Bett.

13. Tag – Knysna

an diesem Tag stand am Plan auf die Robberg Halbinsel zu wandern und das Qolweni Township zu besuchen. Aber wir sehnten uns nach einem Tag mit freier Zeiteinteilung, daher sind wir in der Stadt geblieben, haben ein bisschen gebadet und sind durch die Stadt gebummelt. Am Hafen gab einige Geschäfte und Kaffee’s perfekt zum bummeln.

12. Tag – Tsitsikamma Nationalpark

es geht ab in die Zivilisation nach Knysna. Der Weg führte uns über die Garden Route vorbei an Port Elisabeth zum Storm River Mouth an die Wildromantische Küste incl. einer kleinen Wanderung bei der uns eine nette Herausforderung erwartete. Eine 70 m lange Hängebrücke, so eine Hängebrücke schwankt ganz schön wenn mehrere Menschen drauf sind. Wir waren also am Meer im Urwald, es sind uns einige Affen, ein Klippenschläfer und auch eine grüne kleine Schlange begegnet (harmlos wie sich später herausstellte). Baden war in dieser Brandung nicht möglich, aber es war wunderschön dem tosenden Meer zuzusehen. Danach ging ins Hotel in der Zivilisation, es gibt eine kleine Stadt hier, das macht einen Unterschied, das beste Hotel bisher und wir bleiben 2 Nächte.

Tsitsikamma Nationalpark

Nachtpirsch im Addo Elephant Nationalpark

um 19:30 gings los, es war schon Stockfinster, leider musste ich feststellen dass das fotografieren im finsteren nicht so funktionierte wie ich mir das vorgestellt habe. nach einigem probieren und Überlegen kam ich dann doch zu einer Lösung, die mir zumindest brauchbare Fotos brachte. das Safariauto hatte links und rechts einen Scheinwerfer womit er bei der Fahrt ca 3-5 Meter in die Nacht leuchtete und er hatte gute Augen womit er Bewegungen in der Nacht wahrnahm und dann stehenblieb und mit einem Suchscheinwerfer dann genauer suchte. Auf die Art fanden wir doch einige Tiere wie den Schakal, der war häufig zu sehen, auch Hasen Büffel Antilopen und als Highlight Elefanten. Mit der Zeit waren auch wir in er Lage Bewegung in der Nacht zu sehen und somit wurde es eine tolle Jagd. Am meisten sind die kleineren Tiere Nachtaktiv, die am Tag gar nicht in Erscheinung getreten sind.

Nachtpirsch

11. Tag Addo Elephant Nationalpark

Endlich wieder auf der Pirsch!
Um 5:30 in der Früh gings mit einem Jeep für 20 Leute zur Morgenpirsch in den Nationalpark. Es war doch ziemlich kalt aber die Sonne strahlte vom Himmel. Die Fahrt dauerte nur 2 Stunden und wir sahen einige neue Tiere auch viele Vögel, aber von den Big Five nur die Büffel, davon aber viele und das am Wasserloch.
Danach ein sehr gutes Frühstück und Entspannung am Pool und noch weitere Elefantenbeobachtungen am Ressorteigenen Wasserloch. Jetzt gehen wir noch auf Vogeljagd, die Vogelvielfalt ist hier sehr groß, ich habe auch schon einen Eisvogel gesehen.
Am Abend gibt es dann noch eine Nachtsafari, da sind wir schon sehr gespannt was und wie man da was sieht. Mehr davon morgen.

Addo Elephant Nationalpark

9. & 10. Tag

Die letzten beiden Tage haben wir hauptsächlich im Bus verbracht um die 1000 km von Lesotho bis zum Addo Elefantpark zurückzulegen. Wir sind durch Gegenden gefahren wo wir nicht wirklich aussteigen wollten, somit gab es nur ein paar Geschichten unseres Guides über Mandela, durch dessen Heimatdorf wir gefahren sind und einen kleinen Diskurs über Land und Leute.

8. Tag Lesotho – Sani Pass

Heute Morgen konnten wir etwas länger in unseren kalten Zimmern schlafen. Zufällig habe ich in einer Wetter-app entdeckt das voriges Jahr an diesem Datum die Tageshöchsttemperatur bei 30 Grad lag, wir hatten heute maximal 19 Grad. Mit dem Bus ging es dann mal nach Underberg, wo wir auf 2 geländegängige Jeeps aufgeteilt wurden. Das Wetter war nebelig feucht und kalt, wie im November. So starteten wir bald Richtung Lesotho über den Sanipass, ein UNESCO Weltkulturerbe, dass aus diesem Grund nicht asphaltiert werden darf. Der Guide erzählte uns dass dieser Weg früher mit Esel begangen wurde, so sieht er auch aus. Doch zuerst ging es mal über recht schöne Straßen zur Grenzkontrolle, unterwegs trafen wir Schakale, Paviane und viele Raub als auch Singvögel. Nach der Passkontrolle änderte sich das Strassenbild, es gab nur mehr eine Piste die mit vielen Kehren und Furten steil den Berg hinauf führte. Rechts der Berg und links die Schlucht, der Guide zeigte uns sogar die Reste eines Fahrzeugs, dass im Jahr 2022 sicher 100m abgestürzt ist. Es gab da sogar Überlebende. Leider haben sich bei unserem Ziel die Wolken noch nicht verzogen. Wir bekamen eine kleine Präsentation der Waren, die hier hergestellt werden und ein Ständchen von den Einheimischen in traditioneller Tracht. Nach einem Mittagessen beim höchsten Pub Afrikas ging  dieselbe Tour wieder bergab bis wir sicher im Basecamp einen Kaffee trinken konnten. Somit war der Tag quasi zu Ende, ein Spaziergang in unserer Lodge vor dem Abendessen war das Finale.

Lesotho-Sanipass

7. Tag Hluhluwe – Drakensberge

wir hatten wieder einen Busfahrtag vor uns, da es die ganze Nacht geregnet hat und das Wetter auch keine Anstalten machte besser zu werden, war uns das nicht unrecht. Geplant war nur ein Stopp in Durban im Botanischen Garten. Ein kleiner aber feiner Garten der durch einen sehr guten Guide richtig spannend wurde zu besuchen. Wir sahen einige Pflanzen und auch Vögel die wir noch nie zu Gesicht bekamen. Leider war die Abwechslung nur kurz, danach gleich wieder in den Bus, denn der Weg war sehr weit. Nach 3-4 Stunden endlich in die Lodge und ab zum geselligen Abendessen.

Botanischer Garten Durban

6. Tag  Hluhluwe

heute müssen wir wieder früh raus. Es gibt wieder eine Pirschfahrt im „Hluhluwe Umfolozi Naturpark“. Hier gibt es wieder die Big Five und das erste das uns über den Weg lief war ein Nashorn. Die Begeisterung war groß. Die Hoffnung noch mehr große Tiere zu sehen stieg natürlich. Es gab auch noch einige Antilopen, natürlich Warzenschweine, Pavian, etwas aus der Ferne fanden wir auch noch Elefanten, aber die Raubkatzen blieben uns verwehrt. Es lag laut Guide an der Hitze. Die 3 Stunden vergingen trotz magerer Ausbeute rasch, da man ständig Ausschau nach der großen Katze hielt. Dieser Nationalpark war eher im hügeligen bewaldeten Gelände, was die Suche nicht einfacher machte. Erschöpft aber doch zufrieden kamen wir heute das erste mal ans Meer.

Pirschfahrt

Ein wunderschöner Strand mit traumhaften Wellen breitete sich nach ca 5 Min. Gehweg aus, so dass wir am liebsten nicht nur die Füße sondern als ganzes hineingesprungen wären. Leider hat unser Guide uns dringend abgeraten, weil es hier Krokodile im Wasser gibt. Das Wasser war auch nicht besonders warm. Leider bekamen  wir nur 30 min Zeit, denn dann ging es zur nächsten Attraktion, eine Flusssafari.

Beach

St. Lucia Lagune
Darauf habe ich mich besonders gefreut, da ich ja auch immer auf der Suche nach Vögeln bin. Und da erhoffte ich mir am Fluss auf eine schöne Ausbeute. Das Boot war schön groß und stabil, sodass wir keine Sorge wegen der Hippo’s und Krokodile hatten. Der Bootsführer hat uns nämlich gesagt wir haben keinerlei Überlebenschance wenn wir über Board gehen. Recht bald trafen wir die erste Hippo Gruppe. Wir bekamen  einige spannende Details zur Lebensweise dieser Tiere, und vor allem erzählten sie uns, dass diese Tiere in der Nacht durch das Dorf marschieren auf Futtersuche und dabei auch wirklich gefährlich sind. Wir trafen noch 2 weitere Hippo Gruppen die sich geduldig fotografieren ließen, leider haben sich die Krokodile nicht blicken lassen, aber einige Vögel bekam ich vor die Linse, und somit ist meine Bilanz zufriedenstellend. Bei so einem gedrängten Programm kamen wir wieder spät in unsere Lodge, aber morgen können wir bis 7:30 schlafen bevor es weiter geht.

Hippo

5. Tag Eswatini – Hluhluwe

Nach einem Tag mit viel Busfahren geht es heute wieder auf die Pirsch. Dieses mal zu Fuß, im Mlilwane Naturreservat. Noch sind wir in Eswatini. Eine Wanderung durch ein Reservat wo es keine gefährlichen Raubkatzen gibt, dafür kommt man sehr nahe an Zebras, Gnu’s, Antilopen, Warzenschweine usw… Es ist schon sehr spannend wenn so eine Zebraherde fast zum anfassen an einem vorbeizieht. Auch Krokodile haben wir da gesehen, die Gott sei dank faul herumgelegen sind.  Und natürlich gab es viel interessante Infos über Flora und Fauna.

Pirsch-Swasiland

Nach ca. 2 Stunden ging es dann wieder über die Grenze nach Südafrika incl. Fiebertest (wegen Corona).
Dann ging es endlich zur Lieblingsstation von Thomas, einer Katzenaufzuchtstation, „Cheethah Project bei Kwa-zulu Natal“. Hier werden Geparden, Wildkatzen, Several, Karakale und  noch einige andere gezüchtet und wieder ausgewildert. Die Pfleger der Tiere haben dort ein sehr nahes Verhältnis, somit konnten wir sogar ins Gehege zu den Geparden gehen, nur streicheln durften wir sie nicht. Thomas war sehr enttäuscht.

Katzenaufzuchtstation

Die Ankunft in der Loge war sehr spät und wir fielen nur noch ins Bett.

4. Tag Hazyview – Eswatini

heute ist Autobusfahren angesagt. Wir müssen um vom Krüger Nationalpark nach Hluhluwe zu kommen durch Swasiland/Eswatini fahren, da es ein weiter Weg über nicht so gute Strassen ist, übernachten wir im Swasiland/Eswatini. Das ist das letzte Königreich in Südafrika. Ich bin sehr überrascht wie grün dieses Land ist, trotzdem arm, nur der König ist reich (Überraschung). Industrie gibt es keine, was hier Geld bringt ist Holzwirtschaft. Dabei werden schnellwachsende Bäume gepflanzt hauptsächlich für die Papierindustrie, nach ca. 10 Jahren teilweise abgeholzt, und nach kurzer Zeit wieder gepflanzt, das scheint ein gut funktionierender Kreislauf zu sein. Weiters werden Ananas und Bananen, Orangen auch eine Art von Zuckerrohr gepflanzt. Die Kühe gehören hier anscheinend allen und laufen auf der Straße herum. Jetzt sind wir am Beginn der Regenzeit und es ist meistens am Nachmittag bewölkt und nicht so heiß. Gott sei Dank. Heute bei der Abfahrt vom Krügerpark hatten wir um 9:00 bereits über 30 Grad. Außerdem ist das Malariagebiet hier auch zu Ende.

Swasiland/Eswatini

Auf der langen Fahrt heute gab es nur eine Unterbrechung und das war eine Glasfabrik, wie diese Glasfabrik funktioniert beschreiben die Fotos besser als Worte hier gab es  eine Stunde Aufenthalt.
Unser Reiseführer hat uns versichert, dass dieses Land sicher ist und so konnten wir uns jetzt am Abend ein bisschen die Beine Vertreten.

Glasfabrik

3. Tag_Krüger Nationalpark

4 von den Big Five gesehen

Heute war ein sehr anstrengender Tag, um 4 Uhr 30 Tagwache, kurze Dusche, Frühstück mit Kaffee und Zwieback und ab zum Nationalpark. Dort stiegen wir in einen offenen 4×4 Jeep von Toyota um, wo 9 Personen Platz hatten.

Nach den üblichen Formalitäten, fuhren wir mit unserem Guide in den Park. Gleich nach einigen 100 m, die ersten Tiere, eine kleine Gruppe Impalas die wichtig für den Park sind, da sie die Nahrung für die Raubkatzen und andere Räuber darstellen. Bis zur ersten Pause haben wir dann schon Giraffen und Zebras gesehen, Perlhühner und immer wieder Impalas kreuzten den Weg.

Dann die Meldung, dass Löwen gesehen wurden, sofort fuhren wir in diese Richtung und nach einigen km, hat sich vor uns ein richtiger Stau gebildet. Es blieb nichts anderes übrig als in der Reihe zu warten, bis wir in Blickweite kamen. Die Überraschung war riesig, es war eine richtige Familie mit Welpen und dem Lion King, die sich da in 30 m Entfernung in der Steppe erholten.

100erte Fotos wurden geschossen, wir mussten aber auch relativ schnell wieder weiter, da andere Fahrzeuge nachdrängten. Jedenfalls ein Highlight dieses Tages. Nach einer kurzen Frühstückspause ging es dann weiter auf der Suche nach Elefanten, doch zuerst trafen wir eine kleine Gruppe von Hyänen, die sich in der Sonne reekelten. Wir mögen sie nicht, aber toll sie in freier Wildbahn zu sehen. Viele km Später sahen wir weit entfernt eine Gruppe afrikanischer Elefanten und noch ein Stück weiter dann die nächste Überraschung. In einer senke mit Wasserstellen befand sich eine ganze Herde Elefanten mit vielen Jungtieren, die badeten, fraßen und spielten. Wir haben da fast eine 1/4 Stunde zugesehen, dann entdeckte Alex, eine aus unserer Gruppe, weit entfernt eine Wildkatze. Nach der Verifikation durch unseren Guide wurde diese verfolgt und so oft es ging fotografiert. Es war ein Leopard, und alle waren aus dem Häuschen, unser Guide setzte mehrere Rundrufe ab, dass es bei uns eine Raubkatze zu sehen gibt.

So ging es dann mit richtig vielen Tiersichtungen weiter zum Mittagessen und anschließend wieder ins Hotel. Die Temperatur hat inzwischen 36 Grad erreicht, nach einem kurzen Sprung ins Pool, haben wir diesen Tag geschrieben, viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen….

Krüger Nationalpark

2. Tag Blyde River Canyon

Am 2. Tag war Wandern an der Tagesordnung. Mit einer Kundigen Führerin wurde uns im (Urwald) so hat er zumindest ausgesehen, Flora und Fauna dieser Gegend nähergebracht.

Wanderung Blyde River Canyon

Danach gings mit unserem Bus zum „Bourkes Luck Potholes“ da haben wir den Canyon gesehen, das war sehr beindruckend. Wunderbar für Touristen hergerichtet, so dass man es hier wirklich genießen kann.

Canyon

Der nächste Stopp wäre „Gods Window“ gewesen, leider hat das Wetter nicht mitgespielt (dieser Blick lag im Nebel und wir hätten gar nichts gesehen). Aber zum Glück gibt es hier viele schöne Orte und wir schauten uns die Lisboa-Falls an, sehr beindruckend. Danach noch Proviant für die Safari einkaufen und ab ins Hotel.

Morgen geht es um 5:00 früh los, wir hoffen auf die Big Five im Kruger Park !

Anreisetag

Wir haben uns für eine geführte Reise entschieden, da wir das Land gar nicht kennen.
Die Anreise war trotz brauchbarer Flugverbindung doch recht anstrengend. Nach der Ankunft in Johannesburg hat sich die Reisegruppe nach einigem  Warten zusammengefunden und dann ging es mit dem Bus ab zu  unserer ersten Unterkunft Blyde River Canyon. Unterwegs haben wir uns schon mal Nashörner angesehen, zwar betreute Nashörner, da diese Tiere aber massiv vom Aussterben bedroht sind,  war das die beste Option welche zu sehen. Bei der Gelegenheit gab es noch einige andere Tiere zu sehen.

South-Afrika_ Blyde River Canyon

 

 

Nordzypern

Nordzypern

Vor einiger Zeit flatterte uns ein Angebot über eine Reise nach Cypern ins Haus. Da wir noch nie in Zypern waren, haben wir uns schnell entschlossen diese Reise zu machen.
Es handelte sich um eine geführte Reise ab Ercan (Flughafen Nordzypern) mit dem Bus.
Wir wurden am Flughafen abgeholt und  in ein Hotel in der Stadt Farmagusta gebracht, das Hotel war sehr schön-das Personal etwas hilfsbedürftig.
In der früh ging es gleich um 8:30 mit dem Bus zur ersten Sehenswürdigkeit „Salamis“ – Nur wenige Kilometer von der touristischen Hafenstadt Famagusta entfernt befinden sich die Überreste dieser antiken Stadt. Zu ihren Hochzeiten hatte Salamis damals über 100.000 Einwohner und Macht und Reichtum, die über Zypern hinaus strahlten. Salamis wurde der Legende nach einst von Teukros, eines Veteranen des Trojanischen Kriegs, gegründet. Es handelt sich bei Salamis sicherlich um eine der wichtigsten kulturellen Zeugnisse Zyperns. Wir haben diese Reise ende Oktober gemacht, daher hat sich das Wetter als sehr angenehm dargestellt. Die Temperaturen lagen zwischen 24 und 29 Grad und die Wassertemperaturen luden mit ca. 25 Grad sehr zum Baden ein.

Salamis-Zypern

Zu den Highlights der Ausgrabungen gehören das Gymnasium, dessen Marmorsäulen noch stehen, das Theater, das zu römischen Zeiten 15.000 Besucher fasste, sowie die riesige Nekropole (Totenstadt) mit ihren Königsgräbern.
Hier fand man  einen aus Silber und Elfenbein bestehenden Thron. Für Besucher außerdem sehr interessant sind die antiken Thermen und Toiletten, die einem einen Einblick in den damaligen Alltag geben.
Das fing ja schon einmal interessant an. Die Reiseführung war sehr kompetent und hat uns auch genügend Zeit gegeben alles auf eigene Faust zu erkunden.

Danach ging es weiter zum Kloster Barnabas. ca. 2 km westlich von Salamis.
Das Barnabas-Kloster  ist eine Grabstätte, wo der Märtyrer Barnabas, der im Jahr 45 mit dem Apostel Paulus auf die Insel gekommen sein soll, als zypriotischer Nationalheiliger verehrt wird. Die 1992 restaurierte Klosterkirche und das Kloster sollen im Jahre 1756 durch Erzbischof Philotheos errichtet worden sein. Davor bestanden Vorgängerbauten aus dem 10. Jahrhundert und aus dem Jahr 477.

Kloster Barnabas-Zypern

Den Rest des Tages verbrachten wir in der Hauptstadt Nikosia.
Nikosia ist die letzte zweigeteilte Hauptstadt der Welt. Sie liegt etwa in der Mitte der Insel Zypern und ist die Hauptstadt der unabhängigen Republik Zypern, ihr Nordteil (tr. Lefkoşa) ist Hauptstadt der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern.
Auch hier gab es eine interssante Führung, wo uns auch die problematische Geschichte zwischen Türkei und Griechenland nähergebracht wurde, aber auch die diversen fremden Besetzer der Insel nicht unerwähnt blieben. Es gibt noch genug Gebäude aus diesen wechselhaften Zeiten zu bewundern. Wir konnten auch die Grenze zum griechischen Teil passieren und tauchten in eine doch deutlich andere Welt ein.

Nikosia-Zypern

Das Besichtigungsprogramm war gut eingeteilt und wir hatten nach dem ersten Tag viel gelernt und gesehen, waren aber nicht überfordert.

Der 2. Tag begann auch bereits mit der Abfahrt des Busses um 8:30 auf den heutigen Tag freuten wir uns besonders, denn heute stand ein Ausflug an einen der schönsten Strände Nordzyperns am Programm. Zuerst gab es aber noch etwas Kultur, wir besuchten das Kloster St. Andreas in Karpaz. In diesem Gebiet leben wilde Esel, die sich den Autofahrern in den Weg stellen und diese erst passieren lassen wenn es Futter gibt. Es ist also ratsam nicht ohne Obst oder Brot zum Kloster zu fahren.
Das Kloster ist ein besonders wichtiger Wallfahrtsort für Griechen und Türken und der zypriotisch-orthodoxen Kirche und war als das „Lourdes von Zypern“ international bekannt. Von den alten Gebäuden ist nur wenig erhalten, die heutige Kirche ist neuzeitlich. Unterhalb der Klosterkirche, im Felsen zum Meer hin, befindet sich die Sankt-Andreas-Quelle, die der  Legende nach Augenkrankheiten heilt.

St. Andreas Kloster Zypern

Und dann gings zum Strand, herrlicher Sandstrand und wunderschönes Meer laden hier zum Baden ein. An diesem Strand legen im Mai legen hier viele Schildkröten ihre Eier ab und 2 Monate später schlüpfen dann die Jungen. Daher ist dieser Strand auch Naturschutzgebiet.

Golden Beach-Zypern

Am 3. Tag durften wir etwas länger schlafen und der erste Weg führte uns in eine Teppichgalerie wo uns viele sehr schöne Teppiche vorgeführt wurden und natürlich erwartet wurde dass wir auch welche kaufen. Bei diesen gut geschulten Verkäufern muss man schon aufpassen dass sie einen nicht etwas aufschwatzen, aber unsere Reisegesellschaft war recht standhaft und die Geschäfte liefen für die Händler nicht ganz nach Wunsch.
Danach konnten wir die Stadt Famaguste besichtigen, die ist definitiv einen Besuch wert. Famagusta ist die zweitgrößte Stadt des türkisch besetzten Nordzyperns. Der türkische Name für die Stadt lautet Gazimağusa.
Die Stadt gilt als hervorragendes Beispiel der Verteidigungstechnik und Baukunst des Mittelalters. Die besterhaltene venezianische Stadtmauer (15./16. Jahrhundert) ist über 3 km lang. Innerhalb des Mauerrings finden sich einige Beispiele, wie die Lusignankönige ihre Kirchen gebaut haben. Die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee (ehem. St.-Nikolaus-Kathedrale) ist ein glänzendes Beispiel. Am ende des Tages bezogen wir ein neues Hotel im Raum Nikosia, leider nicht am Strand wie ursprünglich geplant. Auf Grund des Wetters hatten wir gehofft und auch erwartet Baden gehen zu können.

Der nächste Tag begann wieder sehr früh, gleich mit einem Besuch in einer Schmuckfabrik. Auch hier wurde intensiv versucht uns Schmuck zu sehr überteuerten Preisen zu verkaufen. Preise im Bereich von 5000 Euro bis über 50000 Euro. Also vollkommen unrealistisch und es war  möglich bis zu 60% runterzuhandeln. Persönlich würde ich raten Finger weg. Aber damit nicht genug als nächstes ging es zu einer Lederfabrik. Hier gab es eine Modenschau und danach konnte (bzw. sollte) man auch wieder einkaufen. Auch hier die Preise unrealistisch hoch. Eine normale Lederjacke kostete 2000 Euro aufwärts. Jacken die man in Italien um 200-300 Euro bekommt.
Doch wir wurden bald danach entschädigt mit einem Besuch in einem sehr schönen Gebirgsdorf mit dem schönen Kloster Bellapais.
„Bellapais ist ein idyllisches Dorf, das sich in den 5-Finger-Bergen der Region Kyrenia befindet. Die kleine Ansiedlung, im türkischen Teil Zyperns, die heute zu einer stattlichen, aber immer noch beschaulichen Ortschaft angewachsen ist, wurde 1198 von Augustinermönchen gegründet, die aus Jerusalem kamen und sich in der landschaftlich reizvollen Region in einer Abtei ansiedelten. Geschützt im Gebirge gelegen und nur wenige Kilometer vom Meer entfernt, zählt Bellapais zu den beliebtesten und sehenswertesten Ausflugs- und Reisezielen der Region. Schon der britische Schriftsteller Lawrence Durrell, der von 1953-1956 in Bellapais lebte, beschrieb den Ort als einen der schönsten Flecken auf der Erde. Er war von Bellapais derart beeindruckt, dass er den Ort in seinem Buch „Bittere Limonen“ (1957) erwähnte und ausführlich beschrieb.“

Kloster Bellapais Zypern

Danach ging es in die Hafenstadt Kyrenia.
Kyrenia ist eine kleine quirlige Hafenstadt an Zyperns Nordküste und zugleich dessen attraktivste Stadt. Ihre traumhafte Lage zwischen dem tiefblauen Mittelmeer und den Gipfeln des Pentadaktylos, einem Gebirgszug im Norden der Mittelmeerinsel, macht sie zu einem echten Kleinod und einem Paradies für Naturliebhaber. Inmitten dieser einzigartigen Landschaften laden sowohl der Ort Kyrenia als auch die nähere Umgebung zu unterschiedlichsten Aktivitäten ein.

Das Schiff von Kyrenia gilt als das am besten erhaltene antike Schiff im Levantischen Meer. Das Fahrzeug aus dem späten 4. Jahrhundert v. Chr. sank an der Nordküste Zyperns, wo es 1965 entdeckt, in den Jahren 1967–1969 gehoben und anschließend restauriert wurde. Das Schiff und seine Ladung sind im Schiffswrack-Museum in der Festung von Kyrenia auf Zypern ausgestellt.

Die letzten beiden Tage der Reise hatten wir zur freien Verfügung. Wie schon gesagt waren wir leider nicht am Meer, deshalb führen wir mit dem öffentlichen Bus nach Nikosia. Und am 2. Tag ging es mit dem Taxi dann doch noch nach Kyrenia an den Strand. Hier war schon fast alles geschlossen, aber mit einer Wasser und Lufttemperatur von ca. 25 Grad war das noch ein wunderschöner Abschluss dieser Reise.

Die Westküste Amerika´s

Las Vegas
Zion Canyon
Bryce Canyon
von Page nach Bryce Canyon
Canyon, Canyon, Lake
Antilope Canyon
Monument Valley
Grand Canyon
der weite Weg nach Kingman
San Diego
Disneyland
Warner Bros., Griffith Observatory
Hollywood
auf nach LA
Whalewatching

Monteray
Yosemite
San Francisco
San Francisco

Heute morgen um 0620 Uhr ging unser Flug von Graz nach Frankfurt, wo wir dann sogar ohne nochmalige Sicherheitskontrollen unser Gate für den Flug nach SFO ( San Francisco ) erreichten. Wie üblich begann das Boarding zu spät, daher war ein Delay vorprogrammiert. Wir wurden jedoch positiv überrascht, da die verlorene Zeit ( mehr als 1 Stunde ) während des Fluges wettgemacht wurde.

Zum Flug: Lufthansa – Boing 747 – spezielle Sitze wurden Vorreserviert

Grundsätzlich wer es hat, der sollte zumindest auf Economy + upgraden, die Sitze waren sehr eng und Beinfreiheit kaum vorhanden. Der Flug dauert immerhin um die 13 Stunden…..

Schönstes Wetter, etwas windig bei der Ankunft in SFO, Beantworten der Fragen durch Bordersecurity und dann noch endloses warten auf unserer Koffer.
Zu unserem Hotel nahmen wir dann einen Uber XL, dieses System hat mich überzeugt.

Unser Hotel liegt sehr zentral am Union Square, wo wir zuerst gleich den heutigen taiwanesischen Markt besuchten. Der Weg Richtung Pier 39  brachte uns dann gleich nach Chinatown, da tauchten wir dann in eine andere Welt ein. Asiaten und asiatische Waren überall, wobei die Kunstobjekte, es gab einige Galerien, auch unser Interesse erweckten. San Francisco ist wie Rom mindestens auf 7 Hügeln erbaut, das heißt unsere Kondition wurde gleich mal auf die Probe gestellt.

Über Pier 9, endlich waren wir an der Bay, spazierten wir dann zu Pier 39, das Vergnügungsviertel am Meer. Gutes Abendessen in einem Steak – Fischrestaurant und dann gings noch an das Pier um Seelöwen zu entdecken. Nicht notwendig 100erte lagen da auf den Holzplanken, ein Geschrei und Gedränge, schaut Euch die Bilder an.