Nach dem glorreichen Abschluss in Takayama, war der folgende Tag ein beinahe reiner Reisetag. Von Takayama wieder mit dem Scenic Train zurück nach Nagoya und von dort geschwind mit dem Shinkansen weiter nach Odawara. Abschließend noch eine Serpentinenfahrt nach Hakone hinauf und damit kamen wir am frühen Abend in unserem Ryokan an – eine typisch japanische Unterkunft, sehr ähnlich dem Zimmer in Koyasan – mit eigenem privaten Outdoor Onsenbereich. Auf das Waiken im Onsen haben wir uns schon lange gefreut und sogleich nach Ankunft zum ersten Mal ausgenutzt, bevor wir den Abend mit einem Spaziergang durch das idyllisch ruhige Hakone machten und mit Hoffnung im Herzen für den kommenden Tag von einem exquisiten Ausblick auf den Mt. Fuji träumten.


Den nächsten Tag begannen wir mit einem speziell japanischen Frühstück in unserem Unterkunft, bevor wir uns auf die Jagd nach dem einsamen Kolloss machten.

Wir ließen uns im Laufe des Tages mit 4 verschiedenen Transportmitteln chauffieren, angefangen mit dem Hakone Cable Car, welches uns auf direktem Weg zur Gondel hoch nach Owakudani, über ein Schwefelfeld, führte und siehe da, der majestätische, ehrfurchtgebietende, monumental- epische, mystische Fuji-san erhebte sich in der Ferne und schenkte uns ein paar beinahe wolkenfreie Anblicke bevor sich die Wolken an ihn klammerten wie eine Klette. Für mich der wahrscheinlich atemberaubendste Berg unserer gesamten Reise.
Von Owakudani ging es dann mit der Gondel weiter hinunter zum Lake Ashi, wo wir unser drittes Transportmittel betraten und an Bord eines Piratenschiffs, eine malerische Fahrt über den See erlebten, immer auf der Suche nach weiteren traumhaften Blicken des Fuji-san.

Auf der anderen Seite des Sees angekommen, entschieden wir uns dann für einen längeren Spaziergang entlang der Seepromenade und durch den ein oder anderen Park dort, bis zum Hakone Schrein und einem im Wasser stehenden Torii-Gate.
Abschließend ging es für uns dann mit Transportmittel Nummer 4, einem regionalen Bus, zurück zu unserer Unterkunft, zu einem wohlverdienten Abendmahl und 2 Stunden onsenisieren um den Tag abzuschließen.
Um unserem Plan treu zu bleiben, in Hakone die heißen Quellen auszunutzen, bevor wir in die abschließende Woche in Tokio starten, begannen wir den dritten Tag dann gleich mit einer Stunde im privaten Onsen.
Folgend ging es über ein kleines Frühstückscafé zum Gora-Park, eine wirklich beeindruckende Parkanlage mit einem Gewächshaus und einer Art japanischem Bastelstudio, sowie im Zentrum des Ganzen ein sehr schöner Brunnen mit einer Vielzahl an Sitzmöglichkeiten drum herum, sowie zwei naheliegende Cafés.


Gegen Ende unserer Parkerkundung begann das Wetter eine Entscheidungsschwäche zu entwickeln und übergoss uns gleichzeitig mit Sonnenstrahlen und leichtem Regen. Um hier Schlimmerem zu entgehen, flüchteten wir zu unserem nächsten Ziel des Tages, dem venezianischen Glasmuseum.
Wir hatten keine Ahnung was uns erwarten würde, mit dieser Realität hätten wir jedoch nicht gerechnet. Das Museum umfasste ein großes Areal, unterteilt in zwei markante Bereiche. Einerseits einen traumhaft schönen Garten, verziert mit Blumen und Sträuchern aus venezianischem Glas.



Andererseits ein Museum mit vielen filigranen und hochdetaillierten Kunstwerken. Die „Cherry on top“ war dann noch das Violinenkonzert, welches von einem italienischen Komponisten inmitten der Museumshalle aufgeführt wurde. Hier hatten wir wiedermal besonders Glück, denn wir sind völlig nichtsahnend 5 Minuten vor Beginn dort hineingestolpert.


Ein überraschendes und einzigartiges Museumserlebnis für uns, das uns definitiv in Erinnerung bleiben wird.

Tag 4 unserer Zeit in Hakone, unser Abreisetag, führte uns noch ein letztes Mal zurück zum Lake Ashi, in einem letzten Versuch noch ein paar wolkenfreie Schnapschüsse zu erringen. Das Wetter war schön und Fuji-san wolkenfrei also hat sich der Ausflug nochmal gelohnt und wir konnten zufrieden die Reise nach Tokio, unserem finalen Stopp, starten.


English:
After our glorious finale in Takayama, the following day was spent almost entirely travelling. From Takayama, we took the Scenic Train back to Nagoya and from there quickly continued on the Shinkansen to Odawara. Finally, a winding drive up to Hakone, and so we arrived at our ryokan in the early evening – a typical Japanese inn, very similar to the room in Koyasan – with its own private outdoor onsen area. We had been looking forward to the onsen for a long time and made the most of it straight away upon arrival, before spending the evening strolling through the idyllically peaceful Hakone with hope in our hearts, dreaming of an exquisite view of Mt. Fuji for the coming day.


We began the next day with a traditional Japanese breakfast at our accommodation before setting off in pursuit of the solitary colossus.

Over the course of the day, we were chauffeured around by four different modes of transport, starting with the Hakone Cable Car, which took us directly up to the gondola at Owakudani, across a sulphur field, and lo and behold, the majestic, awe-inspiring, monumentally epic, mystical Fuji-san rose in the distance and treated us to a few almost cloudless glimpses before the clouds clung to it like a burdock. For me, probably the most breathtaking mountain of our entire trip.


From Owakudani, we then took the gondola down to Lake Ashi, where we boarded our third mode of transport, a pirate ship, and enjoyed a picturesque cruise across the lake, always on the lookout for more stunning views of Mount Fuji.

Once we reached the other side of the lake, we decided to take a longer stroll along the lakeside promenade and through a couple of parks there, all the way to Hakone Shrine and a torii gate standing in the water.
Finally, we took transport number 4, a regional bus, back to our accommodation for a well-deserved evening meal and two hours in the onsen to round off the day.
Sticking to our plan to make the most of Hakone’s hot springs before heading into our final week in Tokyo, we began the third day with an hour in our private bath.
We then headed via a small breakfast café to Gora Park, a truly impressive park featuring a greenhouse and a sort of Japanese craft studio, as well as a very beautiful fountain at its centre surrounded by plenty of seating, plus two nearby cafés.


Towards the end of our exploration of the park, the weather began to waver, showering us simultaneously with sunshine and light rain. To avoid the worst of it, we took refuge at our next destination of the day, the Venetian Glass Museum.
We had no idea what to expect, but we certainly hadn’t anticipated this. The museum covered a large area, divided into two striking sections. On one side, a stunningly beautiful garden, adorned with flowers and bushes made of Venetian glass.



On the other, a museum housing many delicate and highly detailed works of art. The ‘cherry on top’ was the violin concert performed by an Italian composer right in the middle of the museum hall. We were particularly lucky here once again, as we stumbled in completely unawares just five minutes before it began.


A surprising and unique museum experience for us, one that will definitely stay with us.

Day 4 of our time in Hakone, our departure day, took us back to Lake Ashi one last time, in a final attempt to snap a few cloud-free photos. The weather was lovely and Fuji-san was cloud-free, so the trip was well worth it once again and we were able to set off satisfied for Tokyo, our final destination.


















































































































































