wir sind heute morgen von Marsala Richtung Palermo, der Hauptstadt Siziliens aufgebrochen und machten einen kurzen Abstecher nach Trapani. Eigentlich nach Erice, der Storico Antico, hoch über der Stadt. Am einfachsten ist sie über die Seilbahn zu erreichen, die Touristen zahlen hier für Berg und Tal € 15.- und die seltenen Bewohner der Altstadt oben bezahlen für denselben Service nur € 2.-. Nicht das man glaubt ich bin ihnen das zu neidig, nein ich finde aber das dies auch für die Schigebiete Österreich`s gelten muß, da sich die Einheimischen ja auch mit massenhaft Touristen auseinandersetzen müssen. Jedenfalls, der Ausflug war jeden Cent wert, und wir konnten eine menge positive Erinnerungen an diesen Teil Siziliens mitnehmen. Worum ging es, die Meisten kennen San Marino, hier ist es Ähnlich nur es gibt nicht soviel reiche Menschen hier. Die Meisten sind älter, und der Großteil hat hier einen Laden oder ein kleines Bistro, manch einer ein richtiges Restaurant. Wir hatten eigentlich das Pech, dass ein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Trapani lag, wie wir ja wissen kommen dann Hunderte in die umliegenden Dörfer um sich alles genau anzusehen aber nichts zu konsumieren. Hier war es heute Ähnlich, trotz massenhaft Leute war es kein Problem für uns einen Platz zu bekommen. Was dabei auffällt, ist trotz Ende der Saison sind die Sizilianer noch immer sehr freundlich. Margit konnte massenhaft Bilder hohler Gassen, Stiegenaufgänge, Burgtürme und noch viel mehr machen.


Dann ging es wieder mit der Gondel ins Tal, mit 4 US Amerikanern, für uns typische Trumpiisten, da wollten wir gar nicht Kontakt aufnehmen. Wir hatten noch Zeit um den Nordwestlichen Spitz der Insel zu erkunden, was sich als sinnlos herausstellte, da dies der Urlaubsort für alle ist: Vito lo Capo ist wie an der Adria. Allerdings haben wir hier ein sehr nettes Hotel an einem ruhigen Strand entdeckt.

Dann noch ca. 2 h nach Palermo, wo sich herausstellte, dass der Verkehr ähnlich wie in Catania ist, aber die Autofahrer hier doch um einiges aggressiver sind. Doch wir fanden schnell unsere Unterkunft, nahe dem Meer und der Altstadt, nach Spaziergang und ausgezeichnetem Abendessen, schreiben wir jetzt diesen Blog.








Die wichtigsten Tempel sind der der Hera, Concordia und Herakles, als auch die Ruinen des Tempels des Olympischen Zeus. Hier gab es auch noch eine riesige Atlasstatue die wieder aufgebaut wurde. ( 7,63m hoch ) Nach ca. zweieinhalb Stunden und ca. 5km wegen der Hitze anstrengenden aber sehr beeindruckenden Fußmarsch fanden wir glatt den richtigen Ausgang. Der Nachmittag wurde dann zum relaxing Day, mit abschliessender Bootsfahrt und Badeaufenthalt zum berühmten Strand Scala del Turchi, weiße Kalkfelsen mit schönem Strand davor, wie bei den Seven Sisters in Dover.








In Kirche #3 war nur die Krypta interessant, da hier die Mönche tot, sitzend auf einem Loch verwesen mussten, bis aus den Kleidern nur die Knochen entfernt werden mussten. es gab eine kurze Videodokumentation daher war das bis vor wenigen Jahrzehnten noch Usus. Am Ende des Rundwegs gab es noch eine Kirche die kurzerhand zu einem Fashioncenter umgewandelt wurde, absolut nicht unsere Preisklasse.

Dann erwischte uns der Regen und wir besuchten noch das malerische Fischerdorf Marzamemi. Der Weg dorthin war nicht einfach, da ein Wolkenbruch die Strassen überflutet hat. Dort gab es letztendlich ein hervorragendes Abendessen für uns und bei wiederkehrendem Sonnenschein, noch viele Fotomotive.
Da noch Zeit war wollten wir den südlichsten Punkt Siziliens anpeilen, siehe dort gab es sogar eine Statue mit Inschrift, das Besondere war, daß hier das Ionische und das Mittelmeer aufeinandertreffen. Wie wir schon bei unserer Kreuzfahrt gehört hatten, gehört das Ionische Meer zu den Wilderen, so ist es auch hier zu sehen.



























Angeblich kann man einen Ausbruch bereits Tage davor ankündigen.Zu Mittag, ginge dann zum Basecamp, wo wir nach einer kurzen Stärkung nach Catania zum Baden am Strand zurückfuhren. Endlich am Spiagga, das Meer ist wärmer als unser Pool, schätzungsweise 29 Grad und sehr salzig. Zweimal hinausgeschwommen, dazwischen ein Drink waren wir froh am frühen Abend unsere Unterkunft zu erreichen. Geduscht, ging es dann zum Abendessen, in einem Restaurant, das wir von Google Maps aussuchen liessen. Es war einfach ausgezeichnet.

