Das Tal der Tempel und Scala dei Turchi

Servus, heute ging es nach dem Frühstück gleich Richtung Tal der Tempel. Da wir uns gar nicht auskannten steuerten wir nach 10 minütigen Fahrt den erstbesten Parkplatz an, wo uns dann gleich eine Taxifahrt zum anderen Ende des Tals angeboten wurde. Da es wieder sehr heiß war nahmen wir das Angebot gerne an und wir ersparten uns die hälfte des Weges. Dies möchte ich jedem empfehlen der herkommt, den die ca. 2-3 km in eine Richtung waren mehr als genug, ich würde nie zurückgehen wollen. Jedenfalls sieht man hier mehr als auf der Akropolis, viele Tempel sind sehr gut erhalten, und es gibt zusätzlich noch wunderbar duftende Gärten mit vielen Kräutern, Kakteen und anderen spannenden Pflanzen.

Die wichtigsten Tempel sind der der Hera, Concordia und Herakles, als auch die Ruinen des Tempels des Olympischen Zeus. Hier gab es auch noch eine riesige  Atlasstatue die wieder aufgebaut wurde. ( 7,63m hoch ) Nach ca. zweieinhalb Stunden und ca. 5km wegen der Hitze anstrengenden aber sehr beeindruckenden Fußmarsch fanden wir glatt den richtigen Ausgang. Der Nachmittag wurde dann zum relaxing Day, mit abschliessender Bootsfahrt und Badeaufenthalt zum berühmten Strand Scala del Turchi, weiße Kalkfelsen mit schönem Strand davor, wie bei den Seven Sisters in Dover.

der Weg nach Agrigent

Wir hatten die  längste Autofahrt bisher, also wenig gehen, viel fahren. Von Avola/Noto nach San Leone/Agrigent. Um es noch etwas spannender zu machen beschlossen wir ins Landesinnere zu fahren und ein paar Bergdörfer zu besuchen. Der erste Weg führte uns nach Ragus Ibla ein Dorf mit gefühlt 100 Kirchen, und einem Dom.

Hier ein kleiner Rundgang und weiter ging’s nach Butera, ein recht verschlafenes Bergdorf in einer für mich faszinierenden Landschaft, fast wie in Schottland nur Braun von der vielen Sonne und Trockenheit. Bei der Fahrt dorthin hat uns eine Regenwolke verfolgt, genau als wir oben waren hat es geschüttet wie aus Schaffeln. Zwar nur ca. 20 min. aber es hat uns gereicht dass wir hier keinen Spaziergang gemacht haben sondern nach ein paar Fotos wieder abgefahren sind.

Jetzt war es schon spät und wir fanden wir haben uns einen Stop am Strand verdient. Also ab zum „Punta Bianchi“ Spiaggia.


Das war ein Abenteuer nach unserem Geschmack. Zuerst bogen wir in eine Schotterstraße ein, aber kein kurzes Stück sondern über 3km und so breit wie 1 Auto und mit Gegenverkehr. Dann endlich der finale Parkplatz, das Problem dabei wir waren immer noch ca. 100m über dem eigentlichen Strand. Also Badetasche geschultert und losmarschiert über äußerst unwegsame Trampelpfade. Endlich unten angekommen wurden wir mit einem schönen Badeplatz belohnt.
Jetzt noch in die Unterkunft und den Tag am Meer bei Aperol Spritz ausklingen lassen.

Noto, ein Naturreservat, Marzamemi ….

Nach einem einfachen Frühstück ging es heute los nach Noto, ca. 1/2 h entfernt vom Hotel, eine Stadt der Renaissance, ein Prachtstück.
Nach kurzer Parkplatzsuche fanden wir einen Straßenparkplatz kurz vor der Prachtstrasse der Stadt, geparkt wurde mit Easypark, trotzdem gab es am Ende einen Strafzettel, der noch beeinsprucht werden muß. Ich war bei der Polizei, die haben da schon ein vorgedrucktes Formular dafür, kommt öfter vor. Jetzt zur Stadt, durch ein steinernes Tor gelangt man in die Mainstreet, die sofort als Fußgängerzone begann. Alsbald sahen wir die erste Kirche,

gegenüber dem Rathaus, beim Eingang zahlte man Eintritt für diese Kirche, den Turm einer anderen und die Krypta der dritten Kirche. Wir haben Alles gesehen, bestiegen und uns gegruselt. In der ersten Basilika fielen uns besonders die frischen Farben der Decken und Fenstermalerei auf, scheinbar erst vor kurzem renoviert.

Dann weiter durch Cafés und Shops zur nächsten wo über einen ganz engen Aufstieg der Glockenturm zu erreichen war. Da durfte niemand entgegenkommen, wir hatten das Glück das erst bei unserem Abstieg einige Leute verkehrt zurückmussten.
In Kirche #3 war nur die Krypta interessant, da hier die Mönche tot, sitzend auf einem Loch verwesen mussten, bis aus den Kleidern nur die Knochen entfernt werden mussten. es gab eine kurze Videodokumentation daher war das bis vor wenigen Jahrzehnten noch Usus. Am Ende des Rundwegs gab es noch eine Kirche die kurzerhand zu einem Fashioncenter umgewandelt wurde, absolut nicht unsere Preisklasse.
       
Nach der Aktion mit der Polizei ging es dann weiter in ein Naturschutzreservat mit Birdwatching, leider hatte Margit die große Optik nicht mit, denn es wimmelte von Reihern Enten und Flamingos.
Dann erwischte uns der Regen und wir besuchten noch das malerische Fischerdorf  Marzamemi. Der Weg dorthin war nicht einfach, da ein Wolkenbruch die Strassen überflutet hat. Dort gab es letztendlich ein hervorragendes Abendessen für uns und bei wiederkehrendem Sonnenschein, noch viele Fotomotive.
Da noch Zeit war wollten wir den südlichsten Punkt Siziliens anpeilen, siehe dort gab es sogar eine Statue mit Inschrift, das Besondere war, daß hier das Ionische und das Mittelmeer aufeinandertreffen. Wie wir schon bei unserer Kreuzfahrt gehört hatten, gehört das Ionische Meer zu den Wilderen, so ist es auch hier zu sehen.

 

Syrakus und Archimedes

Wer sich fragt was das miteinander zu tun hat, in Syrakus ist Archimedes geboren und gestorben. Das heißt wir haben heute viel gelernt.
Unser heutiges Ziel ist Syrakus und da haben wir zuerst die Insel Ortigia angesteuert, da unser Reiseführer meinte die sollte man unbedingt gesehen haben und er hatte recht. Für ca. 2 Stunden sind wir durch viele malerische Gassen und einem sehr impossanten Domplatz spaziert und zum Schluss gab es ein landestypisches Mittagessen.

Zum Glück gab es da ein Plakat, dass uns zeigte dass es da ein „Technoparco Museo di Archimede“ gibt, da mussten wir hin, denn Technik interessiert uns mehr als Ausgrabungen. Es hat sich ausgezahlt, leider etwas veraltet, aber dafür wirklich lehrreich. Wir wussten eindeutig zuwenig über Archimedes.


Katapult

Wasseruhr

Wasserwaage

Eiserne Hand

Brennspiegel

Dann fiel uns noch ein sehr spannender Kirchturm ins Auge, da mussten wir dann auch noch hin. (siehe Bilder).

Endlich hatten wir genug Kultur und es ging ab in die neue Unterkunft. Ein 4 Sternhotel wir waren. voller Vorfreude. Leider war es ein bisschen enttäuschend, da es irgendwo in einem Badeort liegt und hier merkt man dass die Saison zu Ende geht und wir gehören anscheinend zu den letzten Gästen, aber der Pool ist noch nicht ausgelassen und der Tag konnte mit einem erfrischenden Bad zu Ende gehen.

Tag 4 in Catania, endlich hatten wir Zeit die Stadt richtig zu erkunden

Der Tag begann früh, ohne Frühstück ging es gleich mal zum Fischmarkt, neben dem Domplatz. Vergesst Fischmärkte an der Adria, hier ist richtig was los. Die Händler preisen ihre Waren an, wir haben viele Schwertfische und deren Filets gesehen, sogar einen Thunfisch. Ich  lies mich sogar von einem Fischer zu einer Auster überreden, eigentlich war sie gar nicht so übel. Bei einem Stand sahen wir ganz, ganz kleine Fische, die wir nicht fotografieren durften. Jedenfalls bekamen wir Lust auf  Fisch zum Essen in den nächsten Tagen.

Nach kurzer Stärkung, Dolce Collazione, fanden wir den Weg zum Theater Bellini. Groß und interessant, auf einem schönen Platz, aber eigentlich wollten wir zu Amphitheater della Roma, wohin wir gleich mit Google Maps hinfanden. Eintritt € 6.- für ein verfallenes römisches Theater waren ok, das Highlight waren sicher die Logen, die offenbar zu B&B umgebaut waren.

Quer durch die Innenstadt fanden wir dann eine Burg, sehr gut erhalten, deren Burggraben  auf der Ätnaseite quasi  mit Lava geflutet worden war.

Das Benediktinerkloster st. Nicola, eines der größten Europas war unser nächstes Ziel. Der Weg dorthin beschwerlich da sich auch die Sonne wieder bemerkbar machte, und die Temperatur gleich mal über 30 Grad ging. Im Kloster befinden sich einige tolle Fresken und vor allem im Eingangsbereich wundervolle Reliefbilder. Die Bibliothek sahen wir nur durch Plexiglas, hier kommt man nur mit Führung hinein. Wir fanden übrigens keinen Durchgang zur Kirche, so mussten wir über das Hauptportal und waren dann verwundert dass sie nur mehr ein Museum zu sein scheint.

Jetzt waren wiedereinmal 5 h Sightseeing vergangen, darum nach kurzem Aufenthalt im B&B ab auf einen Lido des 18 km langen Strandes. Das Meer ist warm, es gibt viele Wellen, da auch der Wind recht heftig blies. Der letzte Abend fand sein Ende mit Scampi und Calamari frittura, und einer wunderbaren Pizza.

Taormina

Nach, wie verwunderlich, einer weiteren heißen Nacht, stand heute die schöne Stadt Taormina auf dem Plan. Aus der Stadt hinaus fuhren wir auf die Autobahn, aber eigentlich wollten wir auf der Küstenstrasse nach Taormina, also nach der Stadtautobahn wieder runter und auf der Bundesstrasse weiter.
Das war eine schlechte Idee, denn es ging von Dorf zu Dorf ohne viel Küstenstrasse und wir brauchten die doppelte Zeit. Es ist einfach zu viel Verkehr.
Nach Taormina führt eine Bergstrasse rauf und parken ist nur in Parkhäusern möglich. Wir hatten Glück und bekamen im letzten Parkhaus einen Platz, der mit easyPark einfach zu bezahlen ging.


Dann noch ein kleiner Fußmarsch den Berg hinauf in eine sehr schöne überraschend große Stadt mit viel geschichtlichen Sehenswürdigkeiten.
Es ist etwas teurer und exklusiver als am Fuße des Berges. Man kann  auch mit einer Seilbahn den Berg erklimmen, aber bei der Seilbahn gibt es nur beschränkte Parkmöglichkeiten. Wie man sieht ist Parken ein großes Thema.

Nach einem guten Essen haben wir beschlossen den Nachmittag am Strand zu verbringen. Hier bietet sich die Isola  Bella an. Dieser Strand ist, wenn man die Seilbahn runter fährt in 10 min zu Fuß zu erreichen. Da gibt es keinen Sandstrand sondern große und kleinere Steine, also wer nicht vom Schotterteich abgehärtet ist braucht Badeschuhe. Aber zum Schwimmen herrlich.


Den Abend ließen wir bei immer noch 28 Grad in Catania ausklingen.

Etna und er hat uns nicht ausgespuckt …..

Hallo wieder aus Catania, der heutige Tag begann mit dolce Collazione, daher einem süßen Frühstück, Cornetto con Marmelata et con Crema. Waren Riesendinger und haben uns mehr als satt gemacht. Dann zum Auto und ich durfte mich dem sizilianischem Verkehr widmen. Wir haben vorab ein Reisevideo gesehen da wurde vor der Fahrweise gewarnt, das war nichts gegen das was hier abgeht. Links ein Moped, rechts ein Motorrad, man will rechts einbiegen überholt einen noch schnell ein Smart, aber Rechts, also volle Konzentration hier beim Autofahren. Die Fahrt führte uns ins Refugio Spienza, am Fuße der südlichen Etna Krater. Der Vulkan zeigte sich von einer tollen Seite, er spuckte rauch und dass mit Wasserdampf und auch noch Schwefel.

Es war leicht einen Parkplatz ohne Gebühr zu finden, und mit den Tickets für Seilbahn, 4×4 Bussen und einem Führer ging es den Berg hinauf. Preis 82 Euronen pro Person und nur deshalb weil noch kein Schnee lag.
Auf der Fahrt hinauf konnten wir die wirklich schlimmen Gewalten, die ein Vulkanausbruch mit sich bringt, auf jedem Kilometer mehr sehen. Auf 3000 m sahen wir den rauchenden Gipfel recht nah, es wurde uns aber versichert, das keinerlei Gefahr bestünde. Wir konnten ein halbverschüttetes Haus entdecken, sahen die erkalteten Lavaströme, die den Berg hinunter flossen, und wunderten uns über die vielen bewohnten Häuser und Dörfer in der Gegend.
Angeblich kann man einen Ausbruch bereits Tage davor ankündigen.Zu Mittag, ginge dann zum Basecamp, wo wir nach einer kurzen Stärkung nach Catania zum Baden am Strand zurückfuhren. Endlich am Spiagga, das Meer ist wärmer als unser Pool, schätzungsweise 29 Grad und sehr salzig. Zweimal hinausgeschwommen, dazwischen ein Drink waren wir froh am frühen Abend unsere Unterkunft zu erreichen. Geduscht, ging es dann zum Abendessen, in einem Restaurant, das wir von Google Maps aussuchen liessen. Es war einfach ausgezeichnet.

Hinterlasst gerne eine Kommentar, auch negative Rezensionen helfen uns den Blog zu schreiben.

Start unserer Sizilienrundfahrt

Hallo,

wir sind wiedereinmal Unterwegs. Dieses Mal erkunden wir die größte Insel des Mittelmeeres, die Heimat der Mafia und die Produzenten unseres liebsten Erfrischungsgetränkes „Lemon Soda“. Los ging es in Wien – Catania mit der Austrian Airlines, kaum gestartet schon gelandet.
Ankunft in Catania um 14:00, wir haben gleich den Ätna gesehen – ist das eine Wolke oder doch Rauch.

Unser Leihauto ein BYD Atto hat schon ein paar Depscher, aber bei der Fahrweise hier geht das nicht anders. Unsere Unterkunft ist nur 15 Gehminuten vom Duomo (Zentrum) entfernt, was bei dieser Hitze (32 C) eine Herausforderung ist. Man muss zu Fuss oder per Bus ins Zentrum gelangen, da in der Innenstadt fast alles Parkzonen mit max 15 min Parkdauer sind. Auch Taxis sind hier Mangelware, aber die Busse funktionieren gut wenn man weiß wohin man will. Aber der Piazza Duomo ist es allemal wert.

Die Stadt gehört dringend renoviert, der Verkehr ist Typisch italienisch. Der Versuch ans Meer zu kommen, ist heute kläglich gescheitert, nach einem 30 minütigem Marsch haben wir zwar das Meer gesehen, aber leider waren unüberwindliche Zuggleise dazwischen. das müssen wir morgen mit dem Auto woanders nachholen. Nachdem wir uns in einem der vielen Kaffees gestärkt haben sind auch die Viale Etna hinaufspaziert und haben uns darauf geeinigt, dass er raucht.

Zum Abschluss fuhren wir mit einem Sightseeingzug die Sehenswürdigkeiten der Stadt ab. Das Spannendste dabei war es, dem Verkehr zuzusehen, der hinter dem langsamen Zug fast kollabiert ist. Jetzt sitzen wir bei immer noch 28 Grad um 21:00 abends vor unserer Unterkunft und genießen ein Birra Moretti.

Japan – Culinary amongst the best the world has to offer

Nachdem wir nun ein ganzes Monat in Japan verbracht haben und uns an der Kulinarik hier laben durften, ist es an der Zeit die Highlights auszuarbeiten. Wir probierten uns beinahe durch das komplette kulinarische Repertoire, soweit es unsere Brieftasche zuließ. Angefangen mit Ramen und Sushi über Shabu Shabu, Yakiniku und Tonkatsu zu Okonomiyaki und Takoyaki Street Food. Extra angeführt sollte vermutlich auch das Shojin Ryori Mahl werden, welches wir in Koyasan in einem Buddhist Tempel genießen durften.

Beginnen wir mit den beiden konstanten Highlights unserer kulinarischen Reise, Ramen und Sushi.

Ramen war unser go-to Essen wenn wir uns nicht sicher waren wo wir hingehen. Keine zwei Ramen schmeckten gleich, aber alle Ramen schmeckten vorzüglich. Ganz gleich ob mit einem soja-basierten oder fleisch-basierten Fond, mit verschiedenstem Gemüse, mit Rindfleisch oder Schweinefleisch, oder gar mit Faschiertem (Tantanmen genannt) – jeder Ramen war vorzüglich, der Fond war immer reichhaltig an Salz und Umami und konnte oft in unterschiedlichen Schärfegraden bestellt werden. Das Fleisch zart und das Gemüse frisch und knackig und die selbst gemachten Nudeln einfach göttlich. Hätten wir nicht den Plan gehabt so viel wie möglich hier in Japan zu probieren, dann hätten wir uns womöglich das ganze Monat nur von Ramen ernährt. Wäre auch um einiges leichter fürs Portemonnaie gewesen.

Ähnlich ging es uns mit Sushi. Man konnte sehen, dass Sushi aus Japan stammt. Jedes Sushi-Restaurant baute auf die höchste Qualität und den frischesten Fisch, jedes Sushi von einem Meister in der offenen Küche zubereitet, während man selbst am Tresen sitzt und dem ganzen Schauspiel live beiwohnen kann. Wir haben in Japan beide eine Vorliebe für Nigiri entwickelt, da der Fisch und Reis selbst so intensiv und reichhaltig an Geschmack war, dass neben qualitativ hochwertigem Wasabi nichts weiter notwendig war, um den Happen zu perfektionieren. Zum Thema Sushi ist die Qualität der einzelnen Produkte wirklich das A und O des Gerichts und das Zubereiten jedes einzelnen Sushi eine Kunst.

Nun zu den Gerichten in denen uns rohes Fleisch serviert wurde, welches wir selbst am Tisch grillen durften. Wir hatten in Takayama unser erstes und einziges Erlebnis mit Shabu Shabu und Yakiniku und es war hervorragend, aber auch herausfordernd. Wir bestellten nach Lust und Laune was uns von den Bildern gerade ins Auge sprang und wurden dann mit Tellern von rohem Fleisch und Gemüse, sowie mit einer Kochplatte mit einem Topf voll Wasser überhäuft und der eingebaute Tischgrill wurde für uns aktiviert. Der Yakiniku Teil, also das Grillen von Fleisch und Gemüse am Tisch war uns klar und geläufig, jedoch der Shabu Shabu Teil hat uns zu dem Zeitpunkt komplett überfordert, da wir vollkommen ahnungslos waren. Gottseidank gab es in der Speisekarte eine Anleitung der wir folgen konnten.

Shabu Shabu ist ein „Brühfondue“ in dem zuerst das rohe Gemüse im Wasser blanchiert bzw gekocht wird, und dem Fond etwas Geschmack verleiht. Anschließend wird das hauchdünne Fleisch für wenige Sekunden in dem kochendem Fond gegart und dann gemeinsam mit dem Gemüse konsumiert. Hierfür gab es eine sesambasierte Sauce für das Fleisch und eine Ponzu-Sauce (basierend auf Soya und Zitrus) für das Gemüse. Nachdem das gesamte Fleisch und ein Teil des Gemüses gegessen wurden, fügt man abschließend die Udon oder Glasnudeln hinzu und genießt die nun reichhaltige Brühe in Form von Ramen.

Abschließend in dieser Kategorie noch das Tonkatsu beziehungsweise in unserem Fall Gyukatsu (Wagyu Rind anstelle von Schweinefleisch). Uns als Österreicher das Schweineschnitzel grundsätzlich sehr bekannt und ich selbst kannte es auch aus meiner Zeit in der japanisch-peruanischen Küche in Dänemark aber nicht auf diese Art und Weise.

Wir erhielten unser Gyukatsu in Form eines Sets mit diversen Beilagen wie Salat und Reis, einer Miso-Suppe, sowie 2 verschiedenen Saucen und Wasabi. Das Schnitzel war nur kurz in der Panade anfritiert, sodass das Fleisch innen noch vollkommen roh war und dann in Streifen geschnitten serviert. Wir selbsten durften anschließend jedes Fleischstück bis zum gewünschten Garpunkt auf einer Grillplatte vollenden und genießen.

Abschließend noch die beiden typischen Streetfood-Gerichte, die beinahe überall in Japan gefunden werden können. Okonomiyaki ist eine Art Kohl-Pfannkuchen aus Mehl, Ei, Wasser und zerkleinertem Kohl, der auf einer heißen Platte zubereitet wird – oftmals kann man Käse, Speck oder andere Zutaten hinzufügen und das Ganze wird dann mit Seegrasflocken, Soya oder Ponzu und Katsuobushi (getrockneten geräucherten Thunfischflocken) vollendet und serviert.

Takoyaki im Vergleich ist ein wenig simpler gestaltet. Es handelt sich hier um einen Teig in Kugelform gefüllt mit Oktopusstücken, eingelegtem Ingwer und Frühlingszwiebel plus ein paar Gewürzen und oftmals mit einer Sauce vollendet. Ganz spannend hier ist den Profis bei der Zubereitung zuzuschauen. Die Zutaten werden jeweils in geölte kleine Runde Grillformen platziert und nach kurzer Zeit mit Stäbchen in einem äußerst gekonnten Manöver über mehrere Bewegungen sowohl gedreht als auch der Teig ineinandergefaltet, ein sehr spannender Anblick und vom Tempo her kaum mitzuverfolgen.

Takoyaki hat uns beiden persönlich weniger geschmeckt, da der Teig innen sehr weich ist und uns die Konsistenz nicht wirklich zugesagt hat.

Einen besonderen Platz hat für uns auch das einzigartige Abendessen und Frühstück, das wir in unserer Tempelunterkunft in Koyasan erhielten, zubereitet von einem 83 jährigen buddhistischen Meisterkoch, sowie das japanische Frühstück, das wir unserem Ryokan in Hakone genießen durften.

Diese Mahlzeiten bestanden immer aus einem Set verschiedenster kleiner Portionen, jede einzelne auf verschiedene Art und Weise zubereitet und teilweise mariniert und das Ganze mit einer Portion Reis und Matcha Grüntee serviert.

Das Besondere in Koyasan war das wirklich spannende komplett vegane Abendmahl das uns serviert wurde und das dazugehörige Highlight, verschiedenstes Gemüse und Pilze die in ein Bananenblatt gelegt und in einer Miso Sauce über einer Flamme gegart wurden.

Eine abschließende Erwähnung geht noch an zwei typisch japanische Gerichte aus, Tempura und Mochi.

Tempura ist eine simple Panade aus Tempura-Mehl und Wasser und bildet eine sehr luftig, teigige Panade. Es war für uns häufig in mit verschiedenem Gemüse und Shrimps anzufinden.

Mochi auf der anderen Hand ist ein Dessert aus klebrigem Mochigome-Reisteig gefüllt mit roter Bohnenpaste und ein äußerst beliebtes, alljährliches Gericht in ganz Japan. Mochi darf in keinem Japanurlaub fehlen und sollte definitiv zumindest einmal probiert werden. Der Geschmack und die Textur des Desserts ist einzigartig, wobei es uns am Besten frisch gemacht und noch leicht warm geschmeckt hat.

Neben unseren ganzen Erlebnissen hier in Japan war auch die kulinarische Erkundung für uns ein alleiniges Abenteuer das auf keinen Fall fehlen durfte.

English:

Now that we’ve spent a whole month in Japan and had the chance to indulge in the local cuisine, it’s time to round up the highlights. We sampled almost the entire culinary repertoire, as far as our wallets would allow. Starting with ramen and sushi, through shabu-shabu, yakiniku and tonkatsu, to okonomiyaki and takoyaki street food. The Shojin Ryori meal we enjoyed at a Buddhist temple in Koyasan probably deserves a special mention as well.

Let’s start with the two constant highlights of our culinary journey: ramen and sushi.

Ramen was our go-to meal whenever we weren’t sure where to go. No two bowls of ramen tasted the same, but they all tasted delicious. Whether with a soy-based or meat-based broth, with a wide variety of vegetables, with beef or pork, or even with minced meat (known as tantanmen) – every bowl of ramen was exquisite; the broth was always rich in salt and umami and could often be ordered with varying degrees of spiciness. The meat was tender, the vegetables fresh and crisp, and the homemade noodles simply divine. Had we not planned to try as much as possible here in Japan, we might well have lived on ramen for the whole month. It would also have been a fair bit easier on the wallet.

We felt the same way about sushi. You could tell that sushi originated in Japan. Every sushi restaurant prided itself on the highest quality and the freshest fish, with every piece of sushi prepared by a master in the open kitchen, whilst you sat at the counter and could watch the whole spectacle unfold live. We both developed a taste for nigiri in Japan, as the fish and rice themselves were so intense and rich in flavour that, apart from high-quality wasabi, nothing else was needed to perfect the bite. When it comes to sushi, the quality of the individual ingredients really is the be-all and end-all of the dish, and the preparation of each piece of sushi is an art form here.

Now to the dishes where we were served raw meat, which we grilled ourselves at the table. In Takayama, we had our first and only experience with shabu-shabu and yakiniku, and it was excellent, but also challenging. We ordered whatever took our fancy from the pictures that caught our eye and were then presented with plates of raw meat and vegetables, as well as a hotplate with a pot full of water, and the built-in table grill was switched on for us. The Yakiniku part – grilling meat and vegetables at the table – was clear and familiar to us, but the Shabu Shabu part completely overwhelmed us at the time, as we were completely clueless. Thankfully, there were instructions on the menu that we could follow.

Shabu Shabu is a ‘broth fondue’ in which the raw vegetables are first blanched or cooked in the water, adding flavour to the broth. The paper-thin slices of meat are then cooked in the boiling broth for a few seconds and eaten together with the vegetables. You basically just hold the meat in your chopsticks and swish it around in the pot until it’s done. For this, there was a sesame-based sauce for the meat and a ponzu sauce (made from soya and citrus) for the vegetables. Once all the meat and some of the vegetables have been eaten, you add the udon or glass noodles and enjoy the now rich broth in the form of ramen.

The final dish in this category is the tonkatsu, or in our case, gyukatsu (Wagyu beef instead of pork). As Austrians, we are generally very familiar with pork cutlets, and I myself knew the dish from my time working in Japanese-Peruvian cuisine in Denmark, but not in this particular way.

We were served our gyukatsu as a set with various side dishes such as salad and rice, a miso soup, as well as two different sauces and wasabi. The cutlet was only briefly fried in the batter, so that the meat was still completely raw on the inside, and then served cut into strips. We were then allowed to finish cooking each piece of meat to our desired point of the meat on a table grill and enjoy it.

Finally, the two typical street food dishes that can be found almost everywhere in Japan. Okonomiyaki is a kind of cabbage pancake made from flour, egg, water and shredded cabbage, cooked on a hot grill – you can often add cheese, bacon or other ingredients, and the whole thing is then finished off with seaweed flakes, soy sauce or ponzu and katsuobushi (dried, smoked bonito flakes) before being served.

Takoyaki, by comparison, is a little simpler in design. It consists of a ball-shaped batter filled with pieces of octopus, pickled ginger and spring onions, plus a few spices, and is often finished with a sauce. It’s really fascinating to watch the professionals prepare it. The ingredients are placed into small, oiled round grill moulds and, after a short while, using chopsticks in an extremely skilful manoeuvre involving several movements, they are both turned and the batter folded inwards – a very exciting sight and almost impossible to follow in terms of speed.

Personally, neither of us enjoyed the takoyaki as much, as the batter is very soft on the inside and we didn’t really like the texture.

The unique dinner and breakfast we were served at our temple accommodation in Koyasan, prepared by an 83-year-old Buddhist master chef, also hold a special place in our hearts, as does the Japanese breakfast we were able to enjoy at our ryokan in Hakone.

These meals always consisted of a selection of various small portions, each prepared in a different way and some marinated, all served with a portion of rice and matcha green tea.

What made Koyasan special was the truly exciting, completely vegan evening meal we were served, and the highlight of that – a variety of vegetables and mushrooms placed in a banana leaf and cooked in a miso sauce over an open flame.

Our honorable mentions go to tempura and mochi, since these two are not allowed to miss when talking about food in Japan.

Tempura is a simple batter made of tempura flour and water, that creates a fluffy shell around the vegetables or shrimps that it is usually combined with. It can be found in almost every restaurant in one way or another.

Mochi on the other hand, is a dessert made of mochigome-rice dough, filled with red bean paste. The finishing touches need to be done by 2 chefs, slapping and folding the dough in quick succession – a video that went viral before. Mochi has such a unique taste and texture that it has be to tried if one gets a chance, however, the best ones we had were freshly made and still warm when we got them.

Alongside all our experiences here in Japan, our culinary exploration was an adventure in its own right that we simply couldn’t have missed.

Tokyo – The Last of Us 2

Der Endspurt begann und die letzten Tage hielten dann doch noch einiges in Petto für uns.

Tag 4 in Tokyo starteten wir gleich in aller Früh mit einem Trip zur „The Making of Harry Potter“ Warner Brothers Tour, die wir zufällig am Vortag online entdeckt hatten, und es hat sich echt gelohnt.

Die Tour war reich an „Behind the scenes“ Informationen, wir könnten dutzende Sets, Kostüme, Props und mehr entdecken, hatten sogar eigene interaktive Videoerlebnisse als Erinnerung gratis dabei und schlossen das Erlebnis in dem dritten, aber auch größten, Harry Potter Souvenir Shop unserer Reise ab. Der ganze Ort ließ unser Harry Potter Fieber definitiv erneut aufleben.

Nachdem wir beinahe 6 Stunden im Reich von Zauberern und magischen Tierwesen verbrachten, machten wir uns  von dort direkt auf den Weg zur berühmten Shibuya Fußgängerkreuzung und unserer Reservierung für die Shibuya Sky Aussichtsplattform die wir passend zum Sonnenuntergang gebucht hatten.

Da wir noch ein wenig Zeit hatten, entschieden wir uns Shibuya ein wenig zu erkunden. Unser erstes Ziel, die Shibuya Kreuzung und die Massen an Fußgängern, die dort gleichzeitig die Kreuzung überqueren, sowie die vielen Touristen die ins Zentrum der Kreuzung laufen, um dort Videos von sich selbst in den  Menschenmassen zu machen. Ziel Nummer 2 war die Hachiko Statue, eine weltberühmte Statue eines Hundes zum gleichnamigen Film der nach einer wahren Begebenheit spielte. Auch hier gab es bereits eine elendslange Schlange, um gemeinsam mit der Statue ein Foto zu schießen, aber wir waren gottseidank auch mit einem Foto ohne uns selbst sehr zufrieden.

Nach einem kurzen Shoppingtrip in den umliegenden Einkaufszentren war es dann soweit, Shibuya Sky erwartete uns bereits. 230m in die Lüfte ragte das Gebäude, auf dessen Dach sich ca. 200 Leute eingefunden hatten, um gemeinsam mit uns den Sonnenuntergang zu erleben. Die ersten Blicke auf die tiefstehende Sonne waren ein Traum, leider ist es dabei auch geblieben, da sie sich danach hinter den Wolken versteckte, bis sie verschwunden war. Wir hatten trotzdem eine tolle Zeit dort und unserer Meinung nach hatte Shibuya Sky die beste Umsetzung einer Aussichts- und Fotoplattform. Außen gab es 2 Ebenen, die Erste war mit hochragendem Glas zur Sicherheit ausgestattet, aber die zweite war leicht nach innen versetzt und konnte mit einer Treppe erreicht werden. Diese hatte nur noch ein ca. brusthohes Glas, was uns ermöglichte, freie Fotos zu schießen. Dies war weder in Busan, Osaka noch in Shanghai möglich.

Den vorletzten vollen Tag wollten wir eigentlich in Teamlab Tokyo starten, wir hatten sogar schon vor zwei Monaten online Tickets gekauft, aber dort angekommen, 10 Minuten vor unserem Zeitfenster zum Einlass, erstreckte sich vor uns eine Schlange an Besuchern, die uns die Motivation komplett genommen hatte. Da wir bereits im ARTE Museum in Busan und im Teamlab Kyoto waren, entschieden wir uns die 1-2 Stunden Wartezeit in praller Hitze zu überspringen und den Rest des Tages mit den letzten Souvenireinkäufen zu verbringen.

Am Abend hatten wir dann noch eine Omakase Sushi Reservierung in Shibuya von der wir absolut begeistert waren. Wir saßen direkt vor dem Sushi Meister und durften eine Variation von Nigiri und Sashimi genießen, jedes Stück einzeln frisch vor unseren Augen zubereitet und serviert und das ganze Menü mit ausgefallenen Zwischengängen abgerundet.

Abschließend hatten wir dann auch unsere erste wirkliche Shibuya U-Bahn Erfahrung auf dem Heimweg, indem die U-Bahn so vollgestopft war, dass niemand sich einen Millimeter bewegen konnte. Gottseidank hatten wir keine Platzangst, wodurch es eigentlich Recht amüsant für uns war. Dauerhaft wäre es wahrscheinlich nicht so ideal, aber für einen Trip ganz lustig.

Und damit kommen wir auch schon zum allerletzten vollen Tag in Tokyo, in Japan, in Asien. Wir buchten kurzfristig ein paar Tage zuvor Disneyland Tokyo für den heutigen Tag und entschieden uns es voll auszukosten. Zu Beginn sollte ich erwähnen, dass wir die Wahl zwischen Disneyland und DisneySea hatten, wobei Disneyland eher familiärer aufgebaut war, mit den uns altbekannten Charakteren im Focus und erzählungs-fokussierteren Fahrattraktionen, während DisneySea etwas actionreicher und abenteuerlicher wirkte. Da es die erste Disney-Erfahrung für Matthias war, haben wir uns für Disneyland entschieden und ich denke es war die richtige Wahl.

Um Punkt 0730 standen wir dort auf der Matte, eineinhalb Stunden vor Einlass, gezwungenermaßen, da das Priority Pass System davon abhängig ist, wie früh man in den Park kommt. Kurz nach Eröffnung waren wir dann schon im Park und konnten alle Optionen voll ausschöpfen, um das Maximum für den Beginn unseres Tages herauszuholen. Gleich mal in den ersten 2 Minuten nach Eintritt ein Zeitfenster für eine Fahrt mit kostenpflichtigem Express-Pass gekauft, eine Fahrt mit dem gratis Jubiläumspass geholt, ein Ticket für eine Show reserviert und ein Ticket für die Abendparade gekauft. Anschließend mussten wir nur noch jedes Mal, wenn unser Zeitfenster für eine Fahrt begann oder 1-2 Stunden nach der Buchung, sofort über die Disneyland App eine neue Fahrt buchen um das Maximum herauszuholen. Das ganze funktionierte ca bis 13 Uhr, wo dann die meisten buchbaren Fahrten ausgebucht waren, aber wir waren ebenfalls bedient mit 2 weiteren Fahrten am Nachmittag/ frühen Abend und die Zwischenzeit füllten wir mit einer weiteren Parade und der ein oder anderen weniger beliebten Fahrt.

Die absoluten Highlights des Parks waren aber nicht die Attraktionsfahrten, sondern die Mittagsshow, die Abendshow und die Abendparade. Hier kam der japanische Charme zum Einsatz, um die Bühnenbilder, Wägen und Projektionen vollkommen auszureizen und eine Produktion zu kreieren, die vermutlich kaum anderswo auf der Welt passieren würde. Alle 3 waren wirklich atemberaubend und allein deswegen hat sich Disneyland bereits gelohnt gehabt.

Wir verließen dann zur Schließung um 21 Uhr, nach Ende der letzten Show, die Anlage und kehrten zurück ins Hotel, um unseren letzten Tag Revue passieren zu lassen und letzte Vorbereitungen für die Abreise am kommenden Tag durchzuführen.

Zum Abreisetag selbst gibt es nicht mehr viel zu sagen. Wir verblieben bis zur Check out Zeit im Hotel, ließen unser Gepäck dann noch eine Weile dort, um eine abschließende Shoppingrunde zu drehen, bevor wir uns Richtung Flughafen begaben um unsere 16 Stunden Reise anzutreten.

Damit geht unsere 60 tägige Asienreise zu Ende. Es ist so viel passiert, all unsere Pläne sind aufgegangen und wir hatten sowohl mit Wetter als auch anderen Umständen eigentlich durchgehen unglaubliches Glück. Die Reise war fantastisch und ich bin sehr glücklich sie mit Matthias gemacht zu haben, die Harmonie hat immer gestimmt und wir haben eine unglaubliche gemeinsame Erinnerung fürs Leben.

English:

The final stretch began, and the last few days still had quite a few adventures in store for us.

We kicked off Day 4 in Tokyo first thing in the morning with a trip to the ‘The Making of Harry Potter’ Warner Brothers Studio Tour, which we’d stumbled across online the day before, and it was definitely worth it.

The tour was packed with behind-the-scenes information; we got to explore dozens of sets, costumes, props and more, even had our own interactive video experiences included free of charge as a souvenir, and rounded off the experience in our third – but also the largest – Harry Potter souvenir shop of the trip. The whole place definitely reignited our Harry Potter fever.

After spending nearly six hours in the realm of wizards and magical creatures, we headed straight from there to the famous Shibuya pedestrian crossing and our booking for the Shibuya Sky observation deck, which we’d timed to coincide with sunset.

As we still had a little time, we decided to explore Shibuya a bit. Our first destination was the Shibuya crossing and the crowds of pedestrians crossing it all at once, many of them were tourists, running into the centre of the crossing to film themselves amidst the crowds. Destination number two was the Hachiko statue, a world-famous statue of a dog from the movie Hachiko, which was based on a true story. Here, too, there was already a ridiculously long queue to have a photo taken with the statue, but thankfully we were quite happy with a picture of it without us in it.

After a quick shopping trip in the surrounding shopping centres, the time had come: Shibuya Sky was expecting us. The building soared 230 metres into the sky, and around 200 people had gathered on the roof to watch the sunset with us. The first glimpses of the low-hanging sun were a dream, but unfortunately that was all we got, as the sun then hid behind the clouds until it had disappeared. We still had a great time there, and in our opinion, Shibuya Sky offered the best design for a viewing and photography observation platform. Outside, there were two levels; the first was fitted with tall glass panels for safety, but the second was set slightly inside and could be reached via a staircase. This level had only chest-high glass, which allowed us to take unobstructed photos. This wasn’t possible in Busan, Osaka or Shanghai.

We’d actually planned to start our penultimate full day at TeamLab Tokyo; we’d even bought tickets online two months earlier. But when we arrived, 10 minutes before our entry slot, there was a queue of visitors stretching out before us that completely sapped our motivation. As we’d already been to the ARTE Museum in Busan and TeamLab Kyoto, we decided to skip the 1–2 hour wait in the blazing heat and spend the rest of the day doing some souvenir shopping.

In the evening, we had an omakase sushi reservation in Shibuya, which we absolutely loved. We sat right in front of the sushi master and were treated to a selection of nigiri and sashimi, each piece freshly prepared and served individually right before our eyes, with the whole menu rounded off by some unusual interludes.

Finally, on our way home, we had our first real experience of the Shibuya Underground: the train was so packed that nobody could move an inch. Thankfully, we don’t suffer from claustrophobia, so we actually found it quite amusing. It probably wouldn’t be ideal if it were a permanent situation, but it was quite fun as a one time experience.

And with that, we come to our very last full day in Tokyo, in Japan, in Asia. We’d booked Tokyo Disneyland at short notice a few days earlier for today and decided to make the most of it. To begin with, I should mention that we had the choice between Disneyland and DisneySea, with Disneyland being more family-oriented, focusing on the characters, the classics ,we all know far too well and featuring more story-driven rides, whilst DisneySea seemed a bit more action-packed and adventurous. As it was Matthias’s first Disney experience, we opted for Disneyland and I think it was the right choice.

We were there at 0730 sharp, an hour and a half before opening, out of necessity, as the Priority Pass system depends on how early you arrive at the park and get inside. Shortly after opening, we were already inside the park and were able to make full use of all the options to get the most out of the start of our day. Within the first two minutes of entering, we bought a time slot for a ride using a paid Express Pass, got a ride with the free Anniversary Pass, reserved a ticket for a show and bought a ticket for the evening parade. After that, all we had to do was book a new ride straight away via the Disneyland app every time our ride slot began or 1–2 hours after booking, to make the most of it. This worked until around 1 pm, by which time most of the bookable rides were fully booked, but since we already booked ahead, we also had the afternoon and early evening covered by two more priority rides and we filled the time inbetween with another parade and a few less popular rides (less waiting time).

The absolute highlights of the park, however, were not the rides, but the midday show, the evening show and the evening parade. Here, Japanese charm came into play to make full use of the stage sets, parade wagons and projections and create a production that would probably be hard to find anywhere else in the world. All three were truly breathtaking, and for that reason alone, Disneyland had already been worth it.

We then left the park at closing time at 9 pm, after the last show had finished, and returned to the hotel to reflect on our final day and make our final preparations for departure the following day.

There isn’t much more to say about the day of departure itself. We stayed at the hotel until check-out time, then left our luggage there for a while to do some final shopping before heading to the airport to embark on our 16-hour journey.

And so our 60-day trip to Asia comes to an end. So much has happened; all our plans worked out and we were actually incredibly lucky with both the weather and most other circumstances. The trip was fantastic and I’m very happy to have made it with Matthias; we were always in perfect harmony and we have an incredible shared memory that will last a lifetime.