Nach einer recht warmen Nacht in unserem B&B ging es nach der Dusche gleich mal zum Frühstück in ein naheliegendens Lokal. Kaffee, Spremuta, Tee mit Lemone und jeweils ein Cornetto mussten reichen, das Collazione dolce war eigentlich sehr gut. Kaum aufgestanden sprach uns ein junger Fiakerfahrer an, er war sehr freundlich und überzeugend (kein Wunder, er wollte ja Kunden) und so machten wir frühmorgens eine Stadtrundfahrt in der Pferdekutsche.

Übers Theatro Massimo, die Banca Italiana, den Hafen und diverse Kirchen führte die Route.



Hervorzuheben ist der Parco Garibaldi, da es dort einen 165 Jahre alten Ficus, der definitiv riesig ist, zu bewundern gibt. Das Alter dieses Baumes weiß man genau, da er zur Vereinigung Italiens mit Sizilien gepflanzt wurde. Schaut euch das Bild an, wie ein Urwaldbaum…..

Das Ende der Rundfahrt war genau im Mittelpunkt der Stadt, beim Quattro Canti, 4 Häuser die die Jahreszeiten, die spanischen Könige und die 4 Heiligen Siziliens zeigen.

Von dort gingen wir dann u Fuß zum Normannischen Palazzo, unterwegs konnten wir die Kathedrale bewundern. Der Eintritt ist gratis und zahlt sich auf alle Fälle aus ganz im Gegensatz zum Palazzo, hier war eine lange Schlange vor dem Ticketverkauf, indes kamen immer mehr Menschen in Gruppen, wir denken es waren 1 oder 2 Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Das nächste Ziel war der Mercato Ballaro, wo es zu Mittag einen recht großen Streetfoodmarkt gibt. das Essen wird definitiv auf der Straße zubereitet, gegenüber befinden sich meist die Fischhändler, und so hatten wir zu Mittag Spaghetti Vongole, echt geil, und Margit Spaghetti mit Shrimps und einem halben Hummer, nicht minder geil! Margit zeigte mir wie man mit der Zange den Arm öffnet und wieviel Fleisch da noch zutage tritt. Während des Essens begann es zu Regnen der leider nicht wie üblich 15 min dauerte, so mussten wir uns wieder einmal Schirme kaufen und sind trotzdem voll nass nachhause gekommen. 3 Stunden später mussten wir zuerst einmal Schuhe für Margit kaufen, da ihre vermutlich erst zuhause wieder trocken werden. Mit den Neuen schlenderten wir dann noch durch die Straßen, ein bisschen kannten wir uns jetzt schon aus, 1 x runter zum Hafen und dann eine gute Pizzeria gefunden und ausserordentlich gut diniert. Danach noch ein Spaziergang zum Duomo (Nachtbilder) zum Theatro Massimo


und jetzt sitzen wir schon zuhause beim Blogschreiben. Es ist jetzt 22 Uhr, und wir wünschen eine gute Nacht!











Die wichtigsten Tempel sind der der Hera, Concordia und Herakles, als auch die Ruinen des Tempels des Olympischen Zeus. Hier gab es auch noch eine riesige Atlasstatue die wieder aufgebaut wurde. ( 7,63m hoch ) Nach ca. zweieinhalb Stunden und ca. 5km wegen der Hitze anstrengenden aber sehr beeindruckenden Fußmarsch fanden wir glatt den richtigen Ausgang. Der Nachmittag wurde dann zum relaxing Day, mit abschliessender Bootsfahrt und Badeaufenthalt zum berühmten Strand Scala del Turchi, weiße Kalkfelsen mit schönem Strand davor, wie bei den Seven Sisters in Dover.








In Kirche #3 war nur die Krypta interessant, da hier die Mönche tot, sitzend auf einem Loch verwesen mussten, bis aus den Kleidern nur die Knochen entfernt werden mussten. es gab eine kurze Videodokumentation daher war das bis vor wenigen Jahrzehnten noch Usus. Am Ende des Rundwegs gab es noch eine Kirche die kurzerhand zu einem Fashioncenter umgewandelt wurde, absolut nicht unsere Preisklasse.

Dann erwischte uns der Regen und wir besuchten noch das malerische Fischerdorf Marzamemi. Der Weg dorthin war nicht einfach, da ein Wolkenbruch die Strassen überflutet hat. Dort gab es letztendlich ein hervorragendes Abendessen für uns und bei wiederkehrendem Sonnenschein, noch viele Fotomotive.
Da noch Zeit war wollten wir den südlichsten Punkt Siziliens anpeilen, siehe dort gab es sogar eine Statue mit Inschrift, das Besondere war, daß hier das Ionische und das Mittelmeer aufeinandertreffen. Wie wir schon bei unserer Kreuzfahrt gehört hatten, gehört das Ionische Meer zu den Wilderen, so ist es auch hier zu sehen.



























Angeblich kann man einen Ausbruch bereits Tage davor ankündigen.Zu Mittag, ginge dann zum Basecamp, wo wir nach einer kurzen Stärkung nach Catania zum Baden am Strand zurückfuhren. Endlich am Spiagga, das Meer ist wärmer als unser Pool, schätzungsweise 29 Grad und sehr salzig. Zweimal hinausgeschwommen, dazwischen ein Drink waren wir froh am frühen Abend unsere Unterkunft zu erreichen. Geduscht, ging es dann zum Abendessen, in einem Restaurant, das wir von Google Maps aussuchen liessen. Es war einfach ausgezeichnet.