Noto, ein Naturreservat, Marzamemi ….

Nach einem einfachen Frühstück ging es heute los nach Noto, ca. 1/2 h entfernt vom Hotel, eine Stadt der Renaissance, ein Prachtstück.
Nach kurzer Parkplatzsuche fanden wir einen Straßenparkplatz kurz vor der Prachtstrasse der Stadt, geparkt wurde mit Easypark, trotzdem gab es am Ende einen Strafzettel, der noch beeinsprucht werden muß. Ich war bei der Polizei, die haben da schon ein vorgedrucktes Formular dafür, kommt öfter vor. Jetzt zur Stadt, durch ein steinernes Tor gelangt man in die Mainstreet, die sofort als Fußgängerzone begann. Alsbald sahen wir die erste Kirche,

gegenüber dem Rathaus, beim Eingang zahlte man Eintritt für diese Kirche, den Turm einer anderen und die Krypta der dritten Kirche. Wir haben Alles gesehen, bestiegen und uns gegruselt. In der ersten Basilika fielen uns besonders die frischen Farben der Decken und Fenstermalerei auf, scheinbar erst vor kurzem renoviert.

Dann weiter durch Cafés und Shops zur nächsten wo über einen ganz engen Aufstieg der Glockenturm zu erreichen war. Da durfte niemand entgegenkommen, wir hatten das Glück das erst bei unserem Abstieg einige Leute verkehrt zurückmussten.
In Kirche #3 war nur die Krypta interessant, da hier die Mönche tot, sitzend auf einem Loch verwesen mussten, bis aus den Kleidern nur die Knochen entfernt werden mussten. es gab eine kurze Videodokumentation daher war das bis vor wenigen Jahrzehnten noch Usus. Am Ende des Rundwegs gab es noch eine Kirche die kurzerhand zu einem Fashioncenter umgewandelt wurde, absolut nicht unsere Preisklasse.
       
Nach der Aktion mit der Polizei ging es dann weiter in ein Naturschutzreservat mit Birdwatching, leider hatte Margit die große Optik nicht mit, denn es wimmelte von Reihern Enten und Flamingos.
Dann erwischte uns der Regen und wir besuchten noch das malerische Fischerdorf  Marzamemi. Der Weg dorthin war nicht einfach, da ein Wolkenbruch die Strassen überflutet hat. Dort gab es letztendlich ein hervorragendes Abendessen für uns und bei wiederkehrendem Sonnenschein, noch viele Fotomotive.
Da noch Zeit war wollten wir den südlichsten Punkt Siziliens anpeilen, siehe dort gab es sogar eine Statue mit Inschrift, das Besondere war, daß hier das Ionische und das Mittelmeer aufeinandertreffen. Wie wir schon bei unserer Kreuzfahrt gehört hatten, gehört das Ionische Meer zu den Wilderen, so ist es auch hier zu sehen.

 

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