Der Tag begann früh, ohne Frühstück ging es gleich mal zum Fischmarkt, neben dem Domplatz. Vergesst Fischmärkte an der Adria, hier ist richtig was los. Die Händler preisen ihre Waren an, wir haben viele Schwertfische und deren Filets gesehen, sogar einen Thunfisch. Ich lies mich sogar von einem Fischer zu einer Auster überreden, eigentlich war sie gar nicht so übel. Bei einem Stand sahen wir ganz, ganz kleine Fische, die wir nicht fotografieren durften. Jedenfalls bekamen wir Lust auf Fisch zum Essen in den nächsten Tagen.




Nach kurzer Stärkung, Dolce Collazione, fanden wir den Weg zum Theater Bellini. Groß und interessant, auf einem schönen Platz, aber eigentlich wollten wir zu Amphitheater della Roma, wohin wir gleich mit Google Maps hinfanden. Eintritt € 6.- für ein verfallenes römisches Theater waren ok, das Highlight waren sicher die Logen, die offenbar zu B&B umgebaut waren.

Quer durch die Innenstadt fanden wir dann eine Burg, sehr gut erhalten, deren Burggraben auf der Ätnaseite quasi mit Lava geflutet worden war.

Das Benediktinerkloster st. Nicola, eines der größten Europas war unser nächstes Ziel. Der Weg dorthin beschwerlich da sich auch die Sonne wieder bemerkbar machte, und die Temperatur gleich mal über 30 Grad ging. Im Kloster befinden sich einige tolle Fresken und vor allem im Eingangsbereich wundervolle Reliefbilder. Die Bibliothek sahen wir nur durch Plexiglas, hier kommt man nur mit Führung hinein. Wir fanden übrigens keinen Durchgang zur Kirche, so mussten wir über das Hauptportal und waren dann verwundert dass sie nur mehr ein Museum zu sein scheint.


Jetzt waren wiedereinmal 5 h Sightseeing vergangen, darum nach kurzem Aufenthalt im B&B ab auf einen Lido des 18 km langen Strandes. Das Meer ist warm, es gibt viele Wellen, da auch der Wind recht heftig blies. Der letzte Abend fand sein Ende mit Scampi und Calamari frittura, und einer wunderbaren Pizza.