South Korea – Food for the Seoul

Südkorea, die Heimat von Korean BBQ, Tteokbokki (ein Gericht aus Reiskuchen mit Gemüse in scharfer Sauce) und einer Vielzahl an kimchibasierten Suppen die laut den Einheimischen beinahe ein Muss bei jedem Korean BBQ ist. Ganz egal ob im Restaurant oder am Streetfood-Market, die man in Südkorea beinahe an jeder Ecke finden kann, Schärfe ist hier gang und gäbe.

Unsere erste typische koreanische Mahlzeit in Busan war Dakgalbi, ein köstliches Gericht aus Huhn, einer Auswahl an verschiedenen Nudeln, in unserem Fall Udon Nudeln und diversem Gemüse, alles in einer Sauce variierender Schärfe, abgerundet mit geschmolzenem Mozzarella. Das Ganze wird in der heißen Pfanne am Tisch serviert, mit einer Beilage an Salat zum selbst Entnehmen. Bei unserem ersten Mal entschieden wir uns für mittlere Schärfe anstelle von mild und das war ein großer Fehler, Matthias hat nach wenigen Bissen aufgegeben und für mich selbst war es hart am Limit. Beim zweiten Mal haben wir uns dann für mild entschieden was immer noch scharf, aber essbar und echt lecker war.

 

Unsere zweite große Erfahrung mit koreanischer Kulinarik war das Korean BBQ. Gefühlt hat jedes dritte Restaurant hier eine Form von Korean BBQ angeboten, bei dem das rohe Fleisch und Gemüse am Tisch gegrillt wird. Hier haben wir auch verschiedene Varianten, von Gasgrill über Holzkohlegrill bis hin zu heißem Stein, erlebt. Bei unserem ersten Mal mussten wir uns zuerst das Fleisch im darunterliegenden Shop (der Teil des Restaurants war) kaufen und mit hoch ins Restaurant nehmen, um es dort dann zu grillen.

Ein paar Schlüsselpunkte für Korean BBQ – man wählt und bezahlt das gewünschte Fleisch und wird zusätzlich mit einer Vielzahl an kleinen Beilagen und Salaten ausgestattet. Je nachdem, ob man in etwas gehobeneren Restaurants diniert, oder mehr auf der bodenständigeren Seite speist, bleibt auch oftmals einer der Kellner am Tisch und grillt und portioniert während dem Essen.

 

Zu unseren besten Erfahrungen hier würde ich definitiv die beiden Male auf Jeju zählen. Beide Male aßen wir Jeju black pork und beim zweiten Mal wurden wir von einem netten koreanischen Geschäftsmann eingeladen, den wir zuvor bei unserer Hallasan-Wanderung kennenlernten. Er hat uns gemeinsam mit seinem Sohn gezeigt wie man Korean BBQ richtig isst und dort haben wir auch gelernt, dass eine dieser kimchibasierten Suppen dabei nicht fehlen darf. Definitiv ein einzigartiges Erlebnis für uns.

 

In Jeju haben wir uns auch zum ersten Mal auf einem Streetfood-Market durchgekostet, im Seogwipo Maeil Olle Market. Hier haben wir mit einer frittierten black pork Rolle, gefüllt mit Reis und Gemüse, gestartet, ein frittiertes Träumchen, und uns dann über Kleinigkeiten weiter zu einer Variation von gefüllten koreanischen Teigtaschen bis hin zu einer Art Mochi durchgekostet. Letzteres muss ich sagen war ein wenig gewöhnungsbedürftig.

In Seoul hat uns neben Dakgalbi, Korean BBQ und Streetfood auch die Sehnsucht nach Japan gepackt und wir machten mittags einen Stop in einem vorzüglichen koreanischen Ramen-Restaurant und am selben Tag spät abends in einem Sushi/Yakitori Restaurant, in dem wir, vorerst, das beste Sushi unseres Lebens genießen durften. Beide Restaurants entdeckten wir beim Schlendern durch die Straßen. Das Ramen-Restaurant wurde von uns noch ein weiteres Mal für ein preiswertes, köstliches und füllendes Mittagsmahl aufgesucht.

English:

South Korea, the home of Korean BBQ, tteokbokki (a dish of rice cakes with vegetables in a spicy sauce) and a wide variety of kimchi-based soups, which, according to the locals, are almost a must at every Korean BBQ. Whether in a restaurant or at a street food market – which can be found on almost every corner in South Korea – spicy food is the norm here.

Our first typical Korean meal in Busan was dakgalbi, a delicious dish made with chicken, a selection of different noodles (in our case, udon noodles) and various vegetables, all in a sauce of varying heat levels, topped with melted mozzarella. The whole thing is served in a hot pan at the table, with a side of salad to help yourself to. The first time we went, we opted for medium spicy instead of mild, and that was a big mistake; Matthias gave up after just a few bites and for me it was the limit. The second time, we went for mild, which was still spicy but acceptable and really tasty.

Our second major experience with Korean cuisine was Korean BBQ. It felt as though every third restaurant here offered some form of Korean BBQ, where the raw meat and vegetables are grilled at the table. Here we also experienced various styles, from gas grills to charcoal grills and even hot stone grills. On our first visit, we first had to buy the meat in the shop below (which was part of the restaurant) and take it up to the restaurant to grill it there.

A few key points about Korean BBQ – you choose and pay for the meat you want and are provided with a variety of small side dishes and salads. Depending on whether you’re dining in slightly more upmarket restaurants or somewhere more down-to-earth, one of the waiters will often stay at the table to grill and portion the meat whilst you eat.

I would definitely count our two visits in Jeju among our best experiences here. Both times we ate Jeju black pork, and on the second occasion we were invited by a friendly Korean businessman whom we’d met earlier on our Hallasan hike. Together with his son, he showed us how to eat Korean BBQ properly, and that’s where we also learnt that one of those kimchi-based soups is part of it. Definitely a unique experience for us.

In Jeju, we also sampled our way through a street food market for the first time, at the Seogwipo Maeil Olle Market. Here, we started with a deep-fried breaded black pork roll stuffed with rice and vegetables – a deep-fried delight – and then worked our way through various snacks, from a variety of stuffed Korean dumplings to a kind of mochi. I must say the latter took a bit of getting used to.

In Seoul, alongside dakgalbi, Korean BBQ and street food, we were also struck by a longing for Japan, so we stopped for lunch at an excellent Korean ramen restaurant and, on later that day late in the evening, at a sushi/yakitori restaurant where we were able to enjoy the best sushi of our lives, so far. We discovered both restaurants whilst strolling through the streets. We also visited the ramen restaurant once more for an inexpensive, delicious and filling lunch.

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