Seoul the Second – what minutes are made of

Wir begannen den zweiten Teil unserer Zeit in Seoul mit einer frühmorgendlichen Wanderung auf den höchsten Gipfel des Bukhansan National Parks. Nach unserer anstrengenden Wanderung auf Mt. Hallasan haben wir uns für eine etwas herausforderndere, aber um ein vielfaches kürzere Route entschieden und sind dafür belohnt worden. Die Wanderung war fantastisch, der Weg hat viel mehr unseren Vorlieben entsprochen und war um einiges spannender, als wir bisher gewohnt waren und nach einer Distanz von nur 5km waren wir nicht gleich für den restlichen Tag unbrauchbar. Und auch wenn der Gipfel nur auf ca. 850m liegt, war die Aussicht und unser Feeling trotzdem äußerst belohnend.

Nach einer kurzen Dusche in unserem Hotel gingen wir einen unserer Sightseeing Fehler vom ersten Tag ausmerzen und machten uns auf den Weg zum Gyeongbokgung Palace wo 2 Mal täglich der Wachwechsel und eine kurze zeremonielle Trainingseinheit stattfinden. Wir waren problemlos in der Lage der Zeremonie um 14 Uhr beizuwohnen und hatten sogar die Möglichkeit einen kleinen Schnappschuss mit dem Wachkommandanten zu schießen bevor uns das grillende Sonnenlicht wieder vertrieb.

Abschließend trieb es uns noch in die anscheinend äußerst beliebte Myeongdong Shopping Street die dutzende Shops und verschiedenste Streetfoodstände bis spät abends beheimatet und auch der neuen Lieblingssüßigkeit von Matthias ein Zuhause gegeben hat, Hbaf. Ich muss hier ehrlich sagen, Mann kann’s ihm nicht verübeln, die sind echt lecker.

Nach einer kurzen Rast folgten wir den Spuren der Einheimischen in den Insadong Bezirk und speisten in einem der randvollen, kleinen Restaurants, inmitten von dutzenden anderen Seoulians. Köstlich, preiswert und eine Bombenstimmung – was will man mehr.

Diese Art von Stimmung ließen wir gottseidank am nächsten Tag zurück, als wir uns mit einer kleinen Tour die Demilitarisierte Zone (DMZ) anschauten. Wir hatten eine tolle Tour und konnten viele Erzählungen mit visuellen Eindrücken verknüpfen um hoffentlich bleibende Erinnerungen zu schaffen. Das Einzige, das man sich vielleicht hätte sparen können, war der dritte Invasionstunnel. Ein relativ steiler Abstieg und späterer Aufstieg und ein etwas längerer, enger und gebückter Marsch durch einen feuchten Tunnel, um am Ende durch ein Fenster zu blicken, in dem unterirdische Pflanzen wuchern, war für mich die Definition von „Nicht wert“. Nichtsdestotrotz konnten wir ein paar hochwertige Erinnerungen aus der Tour ziehen.

Den Tag schlossen wir dann in unserem ersten „Tiercafé“ der Reise ab. Das „Meerkat Friends“ bietet jedoch unseres Eindrucks nach keine Getränke an, dafür eine große Vielfalt an verschiedenen Tieren, die miteinander spielen, die man streicheln und auch füttern kann.

Hier mein ganz klares Highlight, die verschiedenen Füchse die gegen Ende zum Spielen dazugestoßen sind und für die nächste Stunde meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zogen. Ich war hin und weg.

Den letzten Tag verbrachten wir hauptsächlich damit Energie für Japan zu tanken, denn dort wird es wieder rund gehen. Wir hatten ein entspanntes Mittagessen und einen kleinen Spaziergang im bewölkten Seoul zu unserem ersten wirklichen Buchladen Asiens, ich habe sie als Mythos geglaubt, aber anscheinend gibt es sie wirklich. Den Abend beendeten wir dann im Mekka für League of Legends, dem LoL Park wo wir einem Match eine Weile zugeschaut haben und ein paar Eindrücke mitgenommen haben. Leider waren die Tickets für die Arena für das T1 vs DK Match schon ausverkauft.

English:

We began the second part of our stay in Seoul with an early morning hike up the highest peak in Bukhansan National Park, north of Seoul. After our gruelling hike up Mt Hallasan, we opted for a slightly more challenging but much shorter route, and we were well rewarded for it. The hike was fantastic; the trail suited our preferences much better and was far more exciting than we were used to, and after a distance of just 5km, we weren’t completely knackered for the rest of the day. And even though the summit is only at around 850m, the view and the feeling we got were still extremely rewarding.

After a quick shower at our hotel, we set out to rectify one of our sightseeing mistakes from the first day and made our way back to Gyeongbokgung Palace, where the changing of the guard and a short ceremonial drill take place twice daily. We had no trouble attending the ceremony at 2 pm and even had the chance to take a quick picture with the guard commander before the scorching sunlight drove us away again.

Finally, we found ourselves drawn to the apparently extremely popular Myeongdong Shopping Street, which is home to dozens of shops and a wide variety of street food stalls, which also provided a home for Matthias’s new favourite sweet treat, Hbaf. I have to say honestly, you can’t blame him – they’re really delicious.

After a short break, we followed in the footsteps of the locals to the Insadong district and dined in one of the packed little restaurants, surrounded by dozens of other Seoulites. Delicious, affordable and a bombastic atmosphere – what more could you want?

Thankfully, we left that sort of atmosphere behind the next day when we took a short tour to the Demilitarised Zone (DMZ). We had a great tour and were able to link many stories with visual impressions to hopefully create lasting memories. The only thing we perhaps could have done without was the third invasion tunnel. A relatively steep descent followed by a climb, and a somewhat longer, narrower, crouched walk through a damp tunnel, only to end up peering through a window where underground plants were thriving, was, for me, the definition of ‘not worth it’. Nevertheless, we were able to take away some great memories from the tour.

We rounded off the day at our first “animal café” of the trip. However, as far as we could tell, “Meerkat Friends” doesn’t serve drinks, but instead offers a wide variety of different animals playing together, which you can pet and even feed.

This was definitely my highlight: the various foxes that joined in the play towards the end and captured my full attention for the next hour. I was blown away.

We spent the last day mainly recharging our batteries for Japan, as things are set to get busy there again. We had a relaxed lunch and a short stroll through cloudy Seoul to our first proper bookshop in Asia; I’d thought they were a myth after our first month, but apparently they really do exist.

We then ended the evening at the Mecca for League of Legends, LoL Park, where we watched an ongoing match for a while and checked out all the souvenirs and nice little gimmicks they put on display. Unfortunately, the tickets for the arena were already sold out for the T1 vs DK Match.

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